Publikationen von Studierenden des MA Soziologie - Buchpräsentation am 2. Juni 2026

Neu erschienen sind ein Buch mit Texten von Studierenden für Studierende (Hrsg. Günter Stummvoll und Enese Ágnes Daróczi, Springer VS) zur Anwendung soziologischer Theorien auf soziale Situationen sowie ein Fachartikel der Master-Studierenden Enese Ágnes Daróczi und Jasna Reichenpfader (Zeitschrift diskurs). Die Präsentation des Bandes „Soziologische Handlungsanalysen“ findet am 2. Juni 2026 in Wien statt.

Soziologische Handlungsanalysen. Ziemlich interessante Anwendungen soziologischer Theorien zur Analyse ausgewählter Handlungssituationen

Buch von Günter Stummvoll und Enese Ágnes Daróczi (Hrsg.) erschienen im Springer VS

Angehörige der Universität Wien können das Buch kostenlos herunterladen

Abstract:

Dieses Buch bietet Texte von Studierenden für Studierende der Soziologie. Es ist das Resultat eines Seminars im Masterstudium, in dem soziologische Theorien auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden sollten. Dafür wurden die  soziologischen Paradigmen "Verstehende Soziologie", "Dramaturgie", "Rational Choice Theorie", "Strukturfunktionalismus", "Gender Studies", "Theorie kommunikativen Handelns" und "Structuration Theory" ausgewählt und konkreten Handlungssituationen zur Analyse unterworfen: Eine inszenierte Werbekampagne in einem Einkaufszentrum, eine Straßenblockade im Zuge der Klimaproteste, berufliche Vorstellungsgespräche und die Institution Ehe. Die Studierenden haben aus diesen Kombinationen ziemlich interessante Beiträge verfasst, die in diesem Buch als Anregung gelten sollen, sowohl für kreativen Unterricht, als auch für die intensive Beschäftigung mit soziologischen Theorien.

Buchpräsentation und Diskussion über Kompetenzen und studentisches Engagement

Am 2. Juni 2026 ab 19:00 Uhr im Depot - Kunst und Diskussion (Breite Gasse 3, 1070 Wien)

Ankündigungsplakat (PDF)


„Wir sind hier so ziemlich eingesperrt“: Vulnerabilitäten, Resilienzen und Raum: Die Umweltstruktur von Bakonyszentlászló/Ungarn

Artikel von Enese Ágnes Daróczi und Jasna Reichenpfader in Zeitschrift diskurs (Open Access)

Abstract:

Climate change is not only a physical process but also a social and cultural transformation that reshapes how people understand themselves, others, and their environment. In reference to Thorsten Heimann (2017), collectively shared perceptions, knowledge, and practices of vulnerability and resilience can be called a climate culture embedded in specific spatial, historical, and political contexts. Using an ethnographic approach, this paper examines the west-Hungarian village of Bakonyszentlászló as a case study to explore how a local community constructs its climate culture and how vulnerability, resilience, and knowledge interrelate in everyday practices. Our findings highlight that local perceptions of climate change are shaped strongly through situated experiences of loss, adaptation, and power asymmetries. We argue that these processes form part of a broader environmental culture that links ecological, social, and political dimensions and reshapes how communities relate to their environment, to institutions, and to themselves.