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Viktoria Parisot, MA

Adresse:A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Zimmer:R 304
Telefon:+43 (1) 4277-49218
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Forschung | Lehre | Vita | Publikationen

Forschungsprojekte

Situation pflegender Angehöriger (2017-2018)

 

Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Pflegewissenschaft und dem Institut für Soziologie

 

Projektleitung am Institut für Soziologie: Ulrike Zartler, Franz Kolland

ProjektmitarbeiterInnen am Institut für Soziologie: Viktoria Parisot, Marc Bittner

Sobald jemand zu Hause pflegebedürftig wird, übernimmt nach wie vor die Familie in den meisten Fällen die Pflege und Betreuung. Angehörigenpflege ist eine besondere Art der Pflege und beruht auf Faktoren wie Gegenseitigkeit, Emotionalität und bestehenden sozialen Beziehungen unter den Beteiligten. Angehörigenpflege ist allerdings nicht nur ein innerfamiliäres, sondern, aufgrund seiner dominanten Stellung innerhalb der Versorgungslandschaft, auch ein gesellschaftliches Thema und steht daher zunehmend im Interesse verschiedener Politikbereiche, Wissenschaftsdisziplinen und wohlfahrtstaatlicher Organisationen. Die Situation pflegender Angehöriger in Österreich wurde zuletzt im Jahr 2005 systematisch untersucht. Mit der vorliegenden Studie soll erneut das Augenmerk auf diese Personengruppe gelegt werden. Das Ziel der Studie besteht darin, einen Einblick in die Lebens- und Pflegesituation pflegender Angehöriger vor allem im häuslichen, aber auch zum Teil im institutionellen Setting gewährt zu bekommen und von den Ergebnissen Unterstützungsmaßnahmen für pflegende Angehörige in Österreich abzuleiten. Methodisch orientiert sich die Studie a) an einem quantitativ-deskriptiven Vorgehen (Fragebogenuntersuchung), zur Beschreibung der Situation pflegender Angehöriger, basierend auf einer randomisierten Stichprobe der Pflegegeldbezieher und -bezieherinnen in Österreich sowie b) an einem qualitativ-interpretativen Vorgehen (basierend vor allem auf qualitativen Interviews) zum vertieften Einblick in die Betroffenenperspektive pflegender Familien in verschiedenen Kontexten und unter verschiedenen familiären Bedingungen.

 

Fördergeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Zugangsbarrieren für ältere Menschen in der kulturellen Bildung - “Mainstreaming Ageing“ im Kultursektor (2016 - 2018)

Konsortialführung Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Julia Wenzl, Viktoria Parisot

Lern- und Bildungsangebote für ältere Menschen werden im Zuge des demografischen Wandels immer wichtiger und vor allem kulturelle Bildung gewinnt dabei international an Bedeutung. Daher enthalten die Leitbilder von Organisationen zunehmend Diversitätskonzepte, d.h. Willenserklärungen zur Inklusion und Gleichstellung älterer Menschen. Vor dem Hintergrund des Grundrechts auf Bildung und kulturelle Teilhabe wird in dieser Studie auf mehreren Ebenen untersucht, wie der Zugang zu kultureller Bildung für ältere Menschen geregelt ist und inwiefern dabei ältere Menschen benachteiligt werden. Auf sozial-struktureller Ebene stellt sich die Frage, welche Faktoren zu sozialer Benachteiligung führen. Es geht um das Wechselspiel von sozialstrukturell bedingten Benachteiligungen und von Benachteiligungen, die sich im Zusammenhang mit sich wandelnden Regelungsarrangements und Akteurskonstellationen in Bildungs- und Kultureinrichtungen ergeben. Welche Ansätze, Konzepte und organisationelle Kulturen führen zu Ausschluss und welche sind notwendig, um ältere Menschen in stärkerem Ausmaß an kultureller Bildung zu beteiligen? Es soll untersucht werden, welche Potentiale Angebote kulturelle Bildung im Hinblick auf die Entwicklung spezifischer Kompetenzen für erfolgreiches und aktives Altern haben und inwieweit Regelungen auf Organisationsebene durch Altersbilder von Teilnehmer_innen und Kulturvermittler_innen reproduziert und verfestigt werden. Herangezogen werden dafür bildungssoziologische und kulturgerontologische Forschungserkenntnisse sowie Ansätze der Governance und Gouvernementalitätsforschung. Auf Basis der Ergebnisse wird in Kombination mit einschlägiger Literatur ein Toolkit erstellt, das die erfolgreiche Implementierung von Mainstreaming Ageing in Kulturbetrieben sowie alterssensible Zugänge in der kulturellen Bildung unterstützt.

Fördergeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Institut für Soziologie
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