Logo der Universität Wien

"MARIENTHAL 2.0. Zur Dekonstruktion der Lohnarbeit am Beispiel einer kleinen Industriegemeinde"

Ausstellung 17.-19. Mai 2019, Gemeindezentrum Gramatneusiedl, Marie Jahoda Platz 1

Im Jahr 1929 wurde im Marienthal eine einst florierende Textilfabrik geschlossen, und fast 1.300 ArbeiterInnen wurden entlassen. Daraus folgte ein enormer Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Region um Gramatneusiedl. Die Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal" wurde zum Klassiker der empirischen Sozialforschung.

Ende 2017 wurde mit der Schließung der Werksanlage der Firma EVONIK Para-Chemie der letzte Industriebetrieb, der sich auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik befand, geschlossen. Im Rahmen eines Forschungspraktikums am Institut für Soziologie der Universität Wien wurde die Schließung aufgearbeitet und die Ergebnisse der Studie in einer Ausstellung dokumentiert. Vom 17.-19 Mai ist die Ausstellung nun vor Ort, umrahmt von einem Begleitprogramm, zu sehen.

Auszug aus dem Programm:
Fr, 17. Mai, 19 Uhr: Vernissage Marienthal 2.0, Vorstellung der Studie
Sa, 18. Mai, 17 Uhr: Erläuterung mit den StudienautorInnen
So, 19. Mai, 14-16 Uhr: Rundgang & Erläuterungen

Folder

Plakat

Drehbuch und Ausstellungskonzeption:
Andreas Kranebitter, Christina Liebhart, Christoph Reinprecht
Institut für Soziologie der Universität Wien

Institut für Soziologie
Universität Wien
Rooseveltplatz 2
1090 Wien

Fragen zum Studium:
T: +43-1-4277-49104
T: +43-1-4277-49105

Allgemein:
T: +43-1-4277-49201
E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0