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Julia Wohlfahrt, BA MA

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Forschung | Lehre | Vita | Publikationen

Forschungsschwerpunkte:

 

  • Kunst und Kultur im Alter
  • Social Design
  • Arbeitssoziologie

Bildung als Voraussetzung für sozio-kulturelle Teilhabe älterer Menschen (2017-2019)


Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Clara Overweg, Julia Wohlfahrt


Zahlreiche Studien zeigen, dass kulturelle Teilhabe und kreative Aktivität positive Wirkungen auf die Lebensqualität, Psyche und Physis älterer Menschen haben, gleichzeitig verweist die Literatur auf bestehende schicht- und altersspezifische Ungleichheiten im Zugang zu kulturellen Gütern. Das Forschungsprojekt untersucht darauf aufbauend Strategien zur Unterstützung der kulturellen Teilhabe älterer Menschen in Österreich.
Drei Aspekte der sozio-kulturellen Teilhabe im Alter stehen dabei im Vordergrund: (1) Barrieren zur sozio-kulturellen Teilhabe älterer Menschen, (2) Potentiale künstlerischen Engagements hinsichtlich eines autonomen Alter(n)s und (3) Bildungs- und Lernprozesse als Voraussetzung der sozio-kulturellen Teilhabe.
Im Projekt werden ältere Menschen bei kulturellen Aktivitäten begleitet und leitfadengestützte Interviews zu kreativ-kulturellem Engagement durchgeführt. In einer repräsentativen Erhebung (n=1000) werden in einem zweiten Schritt milieuspezifische Kunst- und Kulturkonsummuster älterer Menschen in Österreich analysiert. Abschließend werden die Ergebnisse aus den verschiedenen Phasen zusammengetragen und praxisorientierte Leilinien zur Förderung kultureller Teilhabe älterer Menschen entwickelt.


Förderung: Sozialministerium

Kulturstile älterer Menschen (2016-2019)

Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Clara Overweg , Eva Wimmer, Julia Wohlfahrt

Während die meisten Studien zum Freizeitverhalten älterer Menschen abnehmende Beteiligungsraten mit steigendem Alter immer wieder diskutieren, verweisen europäische Survey-Daten auf ein stärkeres künstlerisch-kreatives Engagement höherer Altersgruppen. Künstlerische und kreative Tätigkeiten älterer Menschen standen in der gerontologischen Forschung lange in ihrem Potential zur Erhaltung kognitiver Fähigkeiten aus einer therapeutisch-medizinischen Perspektive im Vordergrund (Fraser et al. 2015). Außerhalb davon verweisen aktuelle ethnographische und soziologische Studien darauf, dass kreativer Ausdruck von besonderer Bedeutung für das ‚doing age’ sein könnte (Sabethi, 2015; Bernard & Rickett, 2016): Kreativität findet nicht trotz, sondern wegen des Älterwerdens statt (O’Neill, 2015).

In dem Forschungsprojekt wird der Frage nachgegangen, wie sich Formen von kreativem Ausdruck auf die Bedeutung des Alter(n)s und das ‚doing age’ auswirken: Ermöglicht Kreativität ein anderes Altern? Wie kann Kreativität erfolgreiches Altern ermöglichen? In welche Vergesellschaftungsprozesse älterer Menschen sind kulturell-kreative Handlungen eingebettet? Vor dem Hintergrund von Ansätzen aus der cultural gerontology werden Lebens- und Kulturstile älterer Menschen in einer Mixed-Methods-Studie erforscht. Qualitativ steht die dichte Beschreibung künstlerisch-kreativer Praktiken und ihre Zusammenhänge mit dem ‚doing age’ im Vordergrund. In einer repräsentativen Erhebung mit älteren Menschen in Österreich werden in einem weiteren Schritt milieuspezifische Kunst- und Kulturkonsummuster herausgearbeitet. Ein Vergleich mit den Daten aus der Studie von Franz Kolland aus dem Jahr 1991 (Kolland, 1996) wird angestrebt.

Institut für Soziologie
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