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Mag. Dr. Maria Pohn-Lauggas

Adresse: A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Zimmer: R 404
Telefon: +43 (1) 4277-49231
eFax: +43 (1) 4277-849231
E-Mail: maria.pohn-lauggas@univie.ac.at
Sprechstunde:nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte:

  • Interpretative Sozialforschung
  • Diskursforschung
  • Biographie- und Mehrgenerationenforschung:
    • Auswirkung des Nationalsozialismus auf die österreichische Gegenwartsgesellschaft
    • Mehrgenerationale Tradierung und Erinnerungskonstruktionen
  • Visuelle Soziologie: Bildanalyse, Erinnerungspraktiken in privaten Fotographien


Forschungsprojekte:


Widerstand gegen den NS und seine intergenerationale Tradierung in österr. Familien

Es gab auch Widerstand gegen den Nationalsozialismus: Einzelne Personen setzten aus verschiedenen Gründen und in unterschiedlichem Ausmaß widerständige Handlungen. Im Rahmen einer biografischen Mehrgenerationenforschung wird in diesem Projekt erstmalig nach den Auswirkungen dieses Handelns auf das Leben der Nachkommen gefragt: Auf welche Weise werden diese Erfahrungen weitergegeben und beeinflussen dadurch den Verlauf der Biografien der nachfolgenden Generationen? In diesem Zusammenhang wird auch die Frage gestellt, ob und wie man sich in der Familie an die Widerstandshandlungen erinnert; darüber hinaus gilt das Augenmerk neben der mündlichen Überlieferung auch nichtverbalen Erinnerungsmedien wie Fotografien.

Projekt-Video: http://scilog.fwf.ac.at/videos/deutungskaempfe-um-die-vergangenheit

Förderung:  Herta-Firnberg Programm, FWF  ((Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich)

Mentorin: Assoz. Prof. Roswitha Breckner

Laufzeit: Mai 2013-November 2016

Mémoires de passeurs, passeurs de mémoires. Lieux, temps et formes de la transmission et de l’oubli

Leitung: Céline Barrère, Claire Lévy-Vroelant, Christoph Reinprecht Mitarbeiterinnen: Maria-Pohn-Lauggas, Gabi Anderle

Das Projekt bringt Forscherinnen und Forscher aus Frankreich, Dänemark, USA, Tschechien und Österreich zusammen, die sich aus unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln mit Aspekten des (kollektiven) Gedächtnisses (Shoah, Kolonialismus, Migration) beschäftigen und sich dabei für den Prozess der Weitergabe („passeur“) interessieren, einschließlich der Rolle des Forschers/ der Forscherin darin. Das Projekt ist um vier Seminare herum organisiert, in denen folgenden Themen behandelt werden: Kollektives Gedächtnis zwischen Dominanz und Emanzipation; Instrumentalisierung und Metamorphose; Urbaner Raum als Erinnerungsort; methodologische Anforderungen und Probleme.

Auftraggeber: Maison des Sciences de l'Homme Paris Nord (MSHPN)
Laufzeit: 2014-2015

„Heroisierte Opfer?“ Bearbeitungs- und Handlungsstrukturen von 'Trümmerfrauen' in Wien unter besonderer Berücksichtigung des vergeschlechtlichten Opferdiskurses. (Dissertation)
Laufzeit: 2006-2011

Institut für Soziologie
Universität Wien
Rooseveltplatz 2
1090 Wien

Fragen zum Studium:
T: +43-1-4277-49104
T: +43-1-4277-48204
T: +43-1-4277-49105

Allgemein:
T: +43-1-4277-49201
E-Mail
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