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Christina Liebhart, BA MA

Adresse:A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Zimmer:R 221
Telefon:+43 (1) 4277-48144
Fax:+43 (1) 4277-848144
E-Mail:christina.liebhart@univie.ac.at
Sprechstunde:nach Vereinbarung

Forschungsinteressen

  • Stadtforschung, Wohnbauforschung
  • Migration und Soziale Ungleichheit
  • Soziolinguistik
  • Politische Ethik
  • Wissenschafts- und Technikforschung

Forschungsprojekte

Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Österreich - Eine Längsschnittanalyse.

Projektleitung: Roland Verwiebe, Bernhard Kittel
Projektmitarbeit: Raimund Haindorfer, Christina Liebhart, David Schiestl
Laufzeit: 2016-2019
Fördergeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Das Projekt ist im Rahmen einer Kooperation des Instituts für Soziologie mit dem Institut für Wirtschaftssoziologie entstanden. Im Jahr 2015 gehörte Österreich zu jenen EU-Ländern, die in Relation zu ihrer Einwohnerzahl die meisten Flüchtlinge aufgenommen haben (ähnlich Schweden, Ungarn, Deutschland). Ein dringendes Anliegen für die Integration dieser MigrantInnen ist ihnen rasch wirtschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen, indem sie in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration hängt neben formellen Anforderungen, etwa anerkannten Bildungsabschlüssen und Sprachkompetenz, auch von der Integration in andere gesellschaftliche Bereiche ab (u.a. Eingliederung in soziale Netzwerke, Identifikation mit österreichischen Werten). Hier setzt das vorliegende Projekt an, das die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Integration untersucht. Zu diesem Zweck wird eine Online-Panelstudie mit vier Wellen durchgeführt, die durch Experteninterviews und problemzentrierte Interviews mit Flüchtlingen vertieft wird.

Rester en (Centre-)Ville (dt.: In der Innenstadt bleiben). Résistance et résilience de la ville ordinaire dans quatre quartiers de villes capitales : Paris, Lisbonne, Bruxelles, Vienne (REV)

Projektleitung: Christoph Reinprecht
Projektmitarbeit: Christina Liebhart, Camilo Molina, Julia Angleitner, Sina Lipp
Laufzeit: 2014-2015
Fördergeber: Plan Urbanisme Constructión Architecture (PUCA), Ministère de l’Egalité des Territoires et du Logement.

Das am Paris Forschungszentrum LAVUE (Laboratoire Architecture Ville Urbanisme Environnement, www.lavue-cnrs.fr) angesiedelte Projekt (Pariser Projektleiter sind Yankel Fijalkow und Claire Lévy-Vroelant) untersucht in vier europäischen Hauptstädten die sozialen und sozialräumlichen Widerstandsressourcen zentrumsnaher Stadtteile (bzw. der dort lebenden und arbeitenden Bevölkerungen, ihrer Beziehungszusammenhänge und Institutionen) gegenüber den sich in allen vier Städten zeigenden Tendenzen einer Metropolitanisierung und damit verbundenen Prozessen von Ökonomisierung, Funktionswandel und Machtverschiebung. Forschungsgebiet in Wien ist das Volkert- und Alliiertenviertel, ein traditionelles Arbeiter- und Einwanderergebiet mit zunehmenden Anzeichen von Gentrifizierung. Konkret wird danach gefragt, ob und in welcher Weise soziale und sozialräumliche Praktiken dazu beitragen, das urbane Gewebe und die Widerstandsfähigkeit des Gebiets zu stärken. Wie nehmen BewohnerInnen und NutzerInnen den Wandel wahr und welche Praktiken und Strategien entwickeln sie, um sich gegen eine mögliche Verdrängung zur Wehr zu setzen?

Institut für Soziologie
Universität Wien
Rooseveltplatz 2
1090 Wien

Fragen zum Studium:
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T: +43-1-4277-49104
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Allgemein:
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