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MMag. Raimund Haindorfer

Adresse:A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Zimmer:R.218
Telefon:+43 (1) 4277-49255
Fax:+43 (1) 4277-9492
E-Mail:raimund.haindorfer@univie.ac.at
Sprechstunde:nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte:

  • Migration
  • Integration
  • Arbeitsmarkt
  • Lebensqualität
  • Lebenszufriedenheit
  • Werte und Einstellungen

Forschungsprojekte:

Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Österreich - Eine Längsschnittanalyse

Projektleitung: Roland Verwiebe, Bernhard Kittel                                                        Projektmitarbeiter: Raimund Haindorfer, Christina Liebhart, David Schiestl                   Fördergeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank                                 Laufzeit: 2016-2019

Das Projekt ist im Rahmen einer Kooperation des Instituts für Soziologie mit dem Institut für Wirtschaftssoziologie entstanden. Im Jahr 2015 gehörte Österreich zu   jenen EU-Ländern, die in Relation zu ihrer Einwohnerzahl die meisten Flüchtlinge aufgenommen haben (ähnlich Schweden, Ungarn, Deutschland). Ein dringendes Anliegen für die Integration dieser MigrantInnen ist ihnen rasch wirtschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen, indem sie in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration hängt neben formellen Anforderungen, etwa anerkannten Bildungsabschlüssen und Sprachkompetenz, auch von der Eingliederung in andere gesellschaftliche Bereiche ab (u.a. soziale Netzwerke, Identifikation mit österreichischen Werten). Hier setzt das vorliegende Projekt an, das die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Integration untersucht. Zu diesem Zweck wird eine Online-Panelstudie mit vier Wellen durchgeführt, die durch Experteninterviews und problemzentrierte Interviews mit Flüchtlingen vertieft wird.

Wertebildung: Inhalte - Orte – Prozesse

Projektleitung: Roland Verwiebe                                                                         Projektmitarbeiter: Lena Seewann, Judith Klaiber, Margarita Wolf, Raimund Haindorfer Fördergeber: ausländische Stiftung                                                                           Laufzeit: 2015-2017 (eigene Projektmitarbeit: 08/2016 - 10/2016)

Das Forschungsprojekt widmet sich dem Thema der Wertebildung in pluralistischen Gesellschaften. Das Vorhaben umfasst eine mehrstufige empirische Erhebung, die auf personaler, organisationaler und gesamt-gesellschaftlicher Ebene nach der Bedeutung von Werten und ihrer Vermittlung durch Organisationen fragt. Methodisch werden verschiedene Verfahren miteinander verknüpft: Fokusgruppen, standardisierte Erhebungen, teilnehmende Beobachtungen, sowie Methoden der Organisationsanalyse. Der thematische Schwerpunkt liegt unter anderem auf dem Spannungsfeld zwischen intendiertem und tatsächlichem Beitrag zur Wertevermittlung durch und in Organisationen.

Kooperation: Sylvia Kritzinger, Christian Friesl, Regina Polak, Ulrike Froschauer

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TRANSLAB – Cross-Border Labour Mobility, Transnational Labour Markets and Social Differentiation in the Central European Region

Projektleitung: Roland Verwiebe / Christoph Reinprecht

Projektmitarbeiter: Raimund Haindorfer, Laura Wiesböck

Fördergeber: WWTF (Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds), Diversität – Identität, Call 2011

Laufzeit: 2012-2016

The project examines recent intra-European migration movements, taking the Central European Region (CENTROPE) as an exemplary instance. This economically and culturally diverse region lies in the heart of Europe, with Vienna as its central metropolitan area. The year 2011 marks the culmination of an important change to the region: on May 1st, the last barriers to the free movement of labour were removed. Experts expect that the opening of the borders will lead to a substantial dynamization of migration processes from Hungary, Slovakia and the Czech Republic to Austria. The focus of the project is on migrants' (a) reasons for migrating; (b) labour market integration and occupational trajectory; (c) integration into social networks and dynamics of social inequality. The methodological strategy involves the compilation and analysis of expert interviews, biographical interviews as well as a standardized survey.

Migration und Zusammenleben in Wien (1989-2013)

Projektleitung: Roland Verwiebe
Projektmitarbeiter: Raimund Haindorfer, Cornelia Dlabaja, Sina Lipp, Lena Seewann
Auftraggeber: Stadt Wien - MA 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung)
Laufzeit: 2014-2015

Dieses Forschungsprojekt widmet sich dem Zusammenleben von Personen unterschiedlicher Herkunft in Wien. Im Zuge eines Werkstattberichtes werden quantitative Daten der vergangenen 24 Jahre, erhoben im "Zuwanderungs-Monitoring", analysiert und aufbereitet. Wichtige Forschungsschwerpunkte des Projektes sind:

  • rechtliche und historische Rahmenbedingungen von Zuwanderung und Integration
  • der Wandel der Wiener Bevölkerung zwischen 1989 und 2013 mit besonderem Fokus auf die Lebenssituation von MigrantInnen in Wien
  • Sozialstrukturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Migration als Problem
  • Einstellungen zur Zuwanderung und kulturellen Vielfalt
  • Einstellungen zu Konsequenzen der Zuwanderung für den Arbeitsmarkt und das Bildungssystem
  • das Zusammenleben in Wien, insbesondere Sympathien und persönliche interethnische Kontakte sowie Diskriminierungserfahrungen aufgrund ethnischer Herkunft
  • Einstellungen zu migrationspolitischen Maßnahmen im Allgemeinen und speziell der Integrationspolitik des Wiener Gemeinderates

Methodisch wurde neben Trendanalysen auf diverse bi- und multivariate Verfahren zurückgegriffen.

Institut für Soziologie
Universität Wien
Rooseveltplatz 2
1090 Wien

Fragen zum Studium:
T: +43-1-4277-49105
T: +43-1-4277-49104
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Allgemein:
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