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Vera Gallistl, MA

Adresse:A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Zimmer:R 304
Telefon:+43 (1) 4277-49214
Fax:+43 (1) 4277-849214
E-Mail:vera.maria.gallistl@univie.ac.at

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Alter(n)ssoziologie
  • Altern und soziale Ungleichheit
  • Gerontotechnologie
  • Bildung im Alter
  • Kunst und Kultur im Alter

 

Forschungsprojekte:

PhD Fellow der COST-Action CA15122 "Reducing Old-Age Social Exclusion" (ROSEnet)

 

ACCESS – Supporting digital literacy and appropriation of ICT by older people (2018-2021)

Projektleitung am Institut für Soziologie: Franz Kolland

ProjektmitarbeiterInnen: Vera Gallistl

Digital media and new technologies can support older persons’ wellbeing and enrich their every-day lives. However, seniors face a multitude of obstacles and hindrances when taking on these modern technologies. ACCESS explores, implements and evaluates new modes of socially embedded learning opportunities for older persons with low technical skills in order to enable them to gain experiences and sustainable knowledge and skills regarding modern technology and find meaningful ways for its every- day use. To achieve this, different learning settings (i.a. formal and informal) will be examined and further developed in combination with different forms of learning (courses, senior-to-senior, negotiation spaces) as new learning opportunities. Furthermore, a stationary as well as a mobile demo kit of assis- tive technologies will be assembled accompanied by a training concept for learning providers and or- ganisations to spark discourse and provide opportunities for improvement on the technological side. 

Fördergeber: JPI “More Years, Better Lives”

 

WohnMonitor Alter - Wohnbedürfnisse und Wohnvorstellungen älterer Menschen in Österreich (2017-2019)

Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeit: Vera Gallistl, Rebekka Rohner, Julia Wenzel

Mit neuen Generationen, die in Österreich ins höhere Lebensalter kommen, sind Wohnbedürfnisse älterer Menschen im Wandel begriffen. Gerontologische Forschungsergebnisse zeigen, dass zukünftige Generationen älterer Menschen hohe Ansprüche an ein sicheres und aktivitätsorientiertes Wohnen im Alter stellen werden. Gleichzeitig werden durch soziale Differenzierung im höheren und hohen Alter Lebenslagen, Identitäten und Milieus unterschiedlicher – damit gehen auch vielfältigere Wohnbedürfnisse älterer Menschen in Österreich einher. 

Ziel des Forschungsprojektes „Wohnmonitor Alter“ ist der Aufbau empirisch fundierten und differenzierten Wissens über Wohnbedürfnisse und Wohnvorstellungen neuer Generationen älterer Menschen in Österreich. Im Rahmen von zwei repräsentativen Telefonbefragungen mit Personen über 60 Jahren in Österreich (2017, 2019) wird ermittelt, welche Anforderungen ältere Personen an das Wohnen im Alter stellen, welche Wohnbedürfnisse im Alter wichtiger werden, welche Unterstützungsleistungen wünschenswert sind und welche Entwicklungen sich dabei für zukünftige Generationen älterer Menschen ergeben werden. 

Fokus der Befragung liegt dabei auf den Wohnpräferenzen der Befragten und ihrer Einstellung zu verschiedenen Wohnformen. Über den Zeitraum von insgesamt zwei Jahren zielt das Projekt darauf ab, ein valides Erhebungsinstrument zur Erfassung von Wohnbedürfnissen älterer Menschen in Österreich zu erstellen. 

Auftraggeber: SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgmbH 

 

Good Practice in der SeniorInnenbildung (2017-2018)

Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Anna Fassl, Julia Wenzel

Ziel der Untersuchung ist die Darstellung und Dokumentation von besonders innovativen und kreativen Projekten in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen in der nachberuflichen Lebensphase.

Auftraggeber: Sozialministerium

Bildung als Voraussetzung für sozio-kulturelle Teilhabe älterer Menschen (2017-2019)


Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Clara Overweg, Julia Wohlfahrt


Zahlreiche Studien zeigen, dass kulturelle Teilhabe und kreative Aktivität positive Wirkungen auf die Lebensqualität, Psyche und Physis älterer Menschen haben, gleichzeitig verweist die Literatur auf bestehende schicht- und altersspezifische Ungleichheiten im Zugang zu kulturellen Gütern. Das Forschungsprojekt untersucht darauf aufbauend Strategien zur Unterstützung der kulturellen Teilhabe älterer Menschen in Österreich.
Drei Aspekte der sozio-kulturellen Teilhabe im Alter stehen dabei im Vordergrund: (1) Barrieren zur sozio-kulturellen Teilhabe älterer Menschen, (2) Potentiale künstlerischen Engagements hinsichtlich eines autonomen Alter(n)s und (3) Bildungs- und Lernprozesse als Voraussetzung der sozio-kulturellen Teilhabe.
Im Projekt werden ältere Menschen bei kulturellen Aktivitäten begleitet und leitfadengestützte Interviews zu kreativ-kulturellem Engagement durchgeführt. In einer repräsentativen Erhebung (n=1000) werden in einem zweiten Schritt milieuspezifische Kunst- und Kulturkonsummuster älterer Menschen in Österreich analysiert. Abschließend werden die Ergebnisse aus den verschiedenen Phasen zusammengetragen und praxisorientierte Leilinien zur Förderung kultureller Teilhabe älterer Menschen entwickelt.


Förderung: Sozialministerium

Kulturstile älterer Menschen (2016-2019)

Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Eva Wimmer, Julia Wohlfahrt, Clara Overweg

Während die meisten Studien zum Freizeitverhalten älterer Menschen abnehmende Beteiligungsraten mit steigendem Alter immer wieder diskutieren, verweisen europäische Survey-Daten auf ein stärkeres künstlerisch-kreatives Engagement höherer Altersgruppen. Künstlerische und kreative Tätigkeiten älterer Menschen standen in der gerontologischen Forschung lange in ihrem Potential zur Erhaltung kognitiver Fähigkeiten aus einer therapeutisch-medizinischen Perspektive im Vordergrund (Fraser et al. 2015). Außerhalb davon verweisen aktuelle ethnographische und soziologische Studien darauf, dass kreativer Ausdruck von besonderer Bedeutung für das ‚doing age’ sein könnte (Sabethi, 2015; Bernard & Rickett, 2016): Kreativität findet nicht trotz, sondern wegen des Älterwerdens statt (O’Neill, 2015).

In dem Forschungsprojekt wird der Frage nachgegangen, wie sich Formen von kreativem Ausdruck auf die Bedeutung des Alter(n)s und das ‚doing age’ auswirken: Ermöglicht Kreativität ein anderes Altern? Wie kann Kreativität erfolgreiches Altern ermöglichen? In welche Vergesellschaftungsprozesse älterer Menschen sind kulturell-kreative Handlungen eingebettet? Vor dem Hintergrund von Ansätzen aus der cultural gerontology werden Lebens- und Kulturstile älterer Menschen in einer Mixed-Methods-Studie erforscht. Qualitativ steht die dichte Beschreibung künstlerisch-kreativer Praktiken und ihre Zusammenhänge mit dem ‚doing age’ im Vordergrund. In einer repräsentativen Erhebung mit älteren Menschen in Österreich werden in einem weiteren Schritt milieuspezifische Kunst- und Kulturkonsummuster herausgearbeitet. Ein Vergleich mit den Daten aus der Studie von Franz Kolland aus dem Jahr 1991 (Kolland, 1996) wird angestrebt.

Zugangsbarrieren für ältere Menschen in der kulturellen Bildung - “Mainstreaming Ageing“ im Kultursektor (2015 - 2017)

Konsortialführung Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Viktoria Parisot, Julia Wenzel

Lern- und Bildungsangebote für ältere Menschen werden im Zuge des demografischen Wandels immer wichtiger und vor allem kulturelle Bildung gewinnt dabei international an Bedeutung. Daher enthalten die Leitbilder von Organisationen zunehmend Diversitätskonzepte, d.h. Willenserklärungen zur Inklusion und Gleichstellung älterer Menschen. Vor dem Hintergrund des Grundrechts auf Bildung und kulturelle Teilhabe wird in dieser Studie auf mehreren Ebenen untersucht, wie der Zugang zu kultureller Bildung für ältere Menschen geregelt ist und inwiefern dabei ältere Menschen benachteiligt werden. Auf sozial-struktureller Ebene stellt sich die Frage, welche Faktoren zu sozialer Benachteiligung führen. Es geht um das Wechselspiel von sozialstrukturell bedingten Benachteiligungen und von Benachteiligungen, die sich im Zusammenhang mit sich wandelnden Regelungsarrangements und Akteurskonstellationen in Bildungs- und Kultureinrichtungen ergeben. Welche Ansätze, Konzepte und organisationelle Kulturen führen zu Ausschluss und welche sind notwendig, um ältere Menschen in stärkerem Ausmaß an kultureller Bildung zu beteiligen? Es soll untersucht werden, welche Potentiale Angebote kulturelle Bildung im Hinblick auf die Entwicklung spezifischer Kompetenzen für erfolgreiches und aktives Altern haben und inwieweit Regelungen auf Organisationsebene durch Altersbilder von Teilnehmer_innen und Kulturvermittler_innen reproduziert und verfestigt werden. Herangezogen werden dafür bildungssoziologische und kulturgerontologische Forschungserkenntnisse sowie Ansätze der Governance und Gouvernementalitätsforschung. Auf Basis der Ergebnisse wird in Kombination mit einschlägiger Literatur ein Toolkit erstellt, das die erfolgreiche Implementierung von Mainstreaming Ageing in Kulturbetrieben sowie alterssensible Zugänge in der kulturellen Bildung unterstützt.

Fördergeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Optimizing the Workplace of ELderly Laborers: BE IN Good health! (WELLBEING) (2014-2017)

Projektleitung am Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)

Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka, Vera Gallistl, Sophie Psihoda

Arbeitsbedingt verbringen viele ältere Menschen (55+) den Tag sitzend, während sie ihrer Arbeit nachgehen. In Kombination mit nicht ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen und wenig Bewegung können ernsthafte Krankheiten entstehen. Des Weiteren nimmt im Alter die kognitive Leistungsfähigkeit ab, wobei jedoch der Stress Level zunehmend steigt. Dies führt zu einer Reduktion der Lebensqualität älterer Menschen durch physische (z.B. Rücken) sowie psychische (z.B. Stress) Beschwerden.

Im wellbeing-Projekt wird eine Plattform entwickelt, die sowohl ergonomische Aspekte berücksichtigt als auch physische Übungen, Ernährungs- und Stressmanagement anbietet um einen gesunden Lebensalltag am Arbeitsplatz sicher zu stellen. Dabei stehen die Bedürfnisse älterer Menschen ganz besonders im Vordergrund. Da ältere Menschen in sehr unterschiedlichen Branchen tätig sind, setzt das Projekt bei der Gemeinsamkeit der Arbeitnehmer an: der längerfristigen, sitzenden Tätigkeit. Dadurch ist die Zielgruppe des Projektes sehr divers und umfasst unter anderem SekretärInnen, TechnikerInnen, Rechtsanwälte usw. gleichermaßen.

Die Module der Plattform verwenden einen 3D Sensor zusammen mit einer Kamera, um Feedback zur Verfügung zu stellen und über ungesunde Lebenssituationen zu informieren (z.B. Sitzhaltung, falsche Ernährung, zu niedriger Wasserkonsum,…). Durch die Kombination mit sozialen Spielen wird die Bereitschaft, die Plattform zu nutzen, erhöht da der Spaß-Faktor enorm wichtig ist. Die Aufgabe des Soziologie-Instituts ist die Einbindung der End-AnwenderInnen während des gesamten Projektes durch Telefon-Interviews (ca. 500 ältere ArbeitnehmerInnen) und Usability-Analysen (mind. 55 ältere ArbeitnehmerInnen).

Fördergeber: AAL-Joint Programme (EU)

Spezielle Anforderungen einer nachberuflichen Bildungsberatung (2015-2016)

Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Anna Wanka

Ziel der Untersuchung ist die Erhebung von Beratungsangeboten im Bereich der Erwachsenen- und SeniorInnenbildung in Österreich und die Differenzierung von Beratungsmotiven und –anlässen in der nachberuflichen Lebensphase.

Auftraggeber: Sozialministerium

Nachberufliche Bildungsberatung (2013-2014)

Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Vera Gallistl, Anna Wanka

Ziel der Untersuchung ist die Exploration der Potentiale einer Bildungsberatung in der nachberuflichen Phase sowie die Erhebung und Analyse des Bedarfs nach einem solchen Angebot unter verschiedenen pensionierten Zielgruppen. 

Auftraggeber: Sozialministerium

Good Practice in der SeniorInnenbildung (2015-2016)

Projektleitung: Franz Kolland

Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka; Vera Gallistl, Marlene Heinrich

Ziel der Untersuchung ist die Darstellung und Dokumentation von besonders innovativen und kreativen Projekten in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen in der nachberuflichen Lebensphase.

Auftraggeber: Sozialministerium

Ubiquitous Information for Seniors' Life (UISEL) (2013-2015)

Projektleitung am Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)

Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka, Vera Gallistl

Life expectancy is growing. So there is an equally growing need to fully integrate senior citizens in this Knowledge and Information society where ICT tools play a crucial role. Their current exclusion, due to technological illiteracy, prevents them from fully exercising their rights but also prevents Society from benefitting from their large experience, life-wisdom and know-how. Furthermore, with the advent of mobile devices (smartphones and tablets), this problem was aggravated, as more and more information, communication and formal duties are being designed and processed for that context. Info-exclusion in adult citizens aged 50 and above relates partially to some reluctance towards change and, particularly, towards new technologies but also to the lack of attention given to the specific needs of this target group. But this is not a verdict or doesn’t have to be a verdict. The difficulties that this generation experiences in the access and use of new ICT tools should not be excuse for generating inequality and increasing the risk of exclusion. It is necessary to raise awareness and to train the operators that work with senior citizens towards the benefits of using mobile devices . A different approach is needed to ensure that senior citizens know exactly how to use efficiently those devices, be it for their personal tasks or their societal requirements. The aim of this project is to improve the content and quality of training courses for teachers and staff that work with senior citizens, regarding the benefits of new technologies and focusing on the use of mobiledevices, for instance, in regard to fiscal obligations, social securityissues, emergency situations, medical monitoring, preventing isolation,and even leisure and time occupation.

WEB: uisel.eu/de/

Fördergeber: Grundtvig Lifelong Learning Programme

Institut für Soziologie
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