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ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Rudolf Forster

Forschungsschwerpunkte:

  • Selbsthilfe und Gesundheitsförderung in Österreich und im europäischen Vergleich
  • Nutzer- und Bürgerbeteiligung in der Gesundheitsförderung und Krankenversorgung
  • Gesundheitsförderung in professionellen Expertenorganisationen

 

Laufende Forschungsprojekte:

Die Einbindung von Selbsthilfegruppen in Krankenhäuser: am Beispiel von „selbsthilfefreundlichen“ und von „gesundheitsförderlichen“ Krankenhäusern
In Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research: Hermann Schmied
Projektmitarbeiterin: Daniela Rojatz

Beschreibung: Selbsthilfegruppen haben traditionell intensive Verbindungen und Kooperationsverhältnisse zum kurativen Versorgungssystem, vor allem zu ausgewählten Ärzten. Diese stärken im Wesentlichen die Funktion von Selbsthilfegruppen als komplementäre Angebote zum professionellen System. Gleichzeitig wird Selbsthilfegruppen ein großes Potential für Gesundheitsförderung zugeschrieben. Eine 2009 abgeschlossene Studie über österreichische Patienten- und Angehörigenorganisationen am Institut für Soziologie (PAO-Projekt) konnte für beide Aspekte Belege erbringen. Schwieriger gestaltet sich offenbar das Verhältnis zu Organisationen der Krankenbehandlung, insbesondere zu Krankenhäusern. In einem kürzlich abgeschlossenen Projekt (gefördert von der Hochschuljubiläumsstiftung) wurden innovative krankenhausbezogene Kooperationsprojekte in Österreich, insbesondere Programme zur Einführung von „selbsthilfeförderlichen“ Krankenhäusern, näher untersucht. Aktuell erfolgt eine systematischere Auseinandersetzung mit der Stellung von Selbsthilfegruppen im Kontext „gesundheitsförderlicher“ Krankenhäuser.

Health Consumer and Patient Organisations and Policy Making in Europe
Mitarbeit in einem Forschungsnetzwerk mit Forschungsteams geleitet von Rob Baggott (UK), Guido Giarelli (I), Vololona Rabeharisoa (F), Alf Trojan (D)
In Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research: Benjamin Marent

Beschreibung: Das Netzwerk strebt eine Analyse der Rolle und Aktivitäten von gesundheitsbezogenen Gruppen und Vereinigungen in der Gesundheitspolitik in mehreren europäischen Ländern an. Der Schwerpunkt der Wiener Forschungsgruppe liegt im Bereich der Rolle und Aktivitäten in der Gesundheitsförderungspolitik und –praxis, insbesondere in Organisationen der Krankenbehandlung und Langzeitbetreuung.

User and Community Participation in Health Promotion in organisational settings
Leitung einer Forschungsgruppe am Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research.
Projektmitarbeiter: Benjamin Marent

Beschreibung: Im Rahmen der Programmlinie User and Community Participation des LBIHPR werden Möglichkeiten, Voraussetzungen und gesundheitsrelevanten Folgen der Mitwirkung von Laien (Nutzern wie zB PatientInnen, SchülerInnen, betreute Personen; und spezifischen Segementen von Communities)  an der Gestaltung von professionellen Expertenorganisationen erforscht. Aktuell werden theoretisch-konzeptuelle Beiträge über Modelle der Partizipation und über Partizipation in Organisationen der Krankenbehandlung erarbeitet

Institut für Soziologie
Universität Wien
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