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ao. Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Hildegard Weiss

Adresse:A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Zimmer:212
Telefon:+43-1-4277-48136
eFax: +43-1-4277-848136
E-Mail:hildegard.weiss@univie.ac.at
Sprechstunde:nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte:

  • Ethnische Minderheiten, Migration
  • Antisemitismus, Nationale Stereotype, Vorurteile
  • Politische Soziologie (nationale Identität in Ost-Mitteleuropa, Autoritarismus und Demokratie in Österreich)
  • Soziologische Theorien / Theorienvergleich

Forschungsprojekte:

Weiss, Hilde
Aufwachsen in muslimischen Milieus – Familiäre Beziehungen bildungserfolgreicher junger Erwachsener.
Projektmitarbeiter: Anne Unterwurzacher
Auftraggeber: Hochschuljubiläumsstiftung der Gemeinde Wien
Laufzeit: 2012-2013

Weiss, Hilde
Religiöse Orientierungen und Lebensstile von Muslimen im Generationenwandel: ein Vergleich zwischen der ersten und zweiten Generation in Österreich (2009)
MitarbeiterInnen: Gülay Ates, Mouhanad Khorchide, Robert Strodl, Anne Unterwurzacher
Beschreibung: Ziel dieser empirischen Studie ist es, Integrationsprozesse muslimischer MigrantInnen der ersten und zweiten Generation in Österreich unter der Perspektive religiöser Orientierungen zu untersuchen. Welche Auswirkungen zeigen unterschiedliche religiöse Orientierungsmuster hinsichtlich sozialer und normativer Integration? Welche Milieus lassen sich in Österreich nach Religionsverständnis, ethnischer Identifikation, Wertorientierungen und Lebensstilen identifizieren? Indem die Studie zwei Generationen innerhalb von Familien vergleicht, werden nicht nur sozio-strukturelle Einflüsse auf den Integrationsprozess analysiert, sondern es wird auch der Einfluss der Familie (z.B. Autoritäts- und Rollenstrukturen) auf die Weitergabe von Werten und Lebensmustern untersucht. Die Forschung verbindet qualitative und quantitative Methoden. In der quantitativen Erhebung bilden Familien bzw. 400 Generationen-Paare (insgesamt 800 Personen) die Basis einer für Österreich repräsentativen Stichprobe. Im Vergleich der Generationen wird gezeigt, wie sich ethnisch-religiöse Orientierungen und Lebensformen in Wechselwirkung mit den Lebensbedingungen der einzelnen verändern. Die häufig gestellte Frage nach der Bedeutung des Islam für den Integrationsprozess wird daher aus verschiedenen Perspektiven untersucht.
Auftraggeber: FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung)
Laufzeit: Dez. 2009 – Dez. 2012

Weiss, Hilde
Entwicklung von Indikatoren zur Messung von Deprivation und direkter Beobachtung von Armutslagen in Wien (2007)
Projektmitarbeiter: Till-Tentschert, Ursula
Beschreibung: Qualitative und quantitative Entwicklung nationaler Output- und Mikroindikatoren für ein Monitoring des Strategieberichtes für Soziale Eingliederung sowie zur Integration in die jährliche Sozialstatistik EU-SILC
Auftraggeber: Statistik Austria (im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz)
Laufzeit: 2007 - 2008

Weiss, Hilde
Ausländische Jugendliche an österreichischen Schulen (2006)
Projektmitarbeiter: Unterwurzacher, Anne / Khorchide, Mouhanad / Strodl, Robert
Beschreibung: Probleme aus der Sicht der Lehrkräfte
Auftraggeber: Hochschuljubiläumsstiftung der Gemeinde Wien (und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
Laufzeit: 2006 bis 2007

Weiss, Hilde
Konfliktwahrnehmung und Gerechtigkeitsvorstellungen in sozialen Milieus (2006)
Projektmitarbeiter:
Beschreibung: Eine repräsentative Untersuchung zur Sozialstruktur und sozialen Milieus in Österreich.
Auftraggeber: Österreichische Nationalbank (Jubiläumsfonds)
Laufzeit: 2006 und 2007

Hilde Weiss
Soziale Integration ausländischer Jugendlicher der 2. Generation (2003)
Projektmitarbeiter: Patrizia Gapp, Anne Unterwurzacher, Robert Strodl
Beschreibung: In dem Projekt wird die Integration von Ausländerkindern, die in Österreich geboren sind, in den zentralen Lebensbereichen, besonders Ausbildung, Beruf und sozialen Netzwerken, an insgesamt 1000 ausländischen Jugendlichen im Alter von 16 bis 26 Jahren untersucht; anhand einer Kontrollgruppe von 400 inländischen Jugendlichen ähnlicher sozialer Milieus werden ihre spezifischen Probleme herausgearbeitet. Auf der Basis von qualitativen Interviews wird ein standardisierter Fragebogen entwickelt; die Feldarbeit (Frühjahr 2004) erfolgt mittels face to face Interviews. Es sollen einerseits die verschiedenen Formen der Identität, zwischen den Extremen von Marginalisierung und Assimilierung, herausgearbeitet werden; andererseits die interaktiven Effekte von spezifischen Lebensbedingungen, Erfahrungen und Reaktionen unter dem Aspekt von Problemakkumulationen analysiert werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Ausmaß die unterschiedlichen Identitäten (d.h. Werthaltungen, Ideologien, kollektive Zugehörigkeiten, die zum Konstrukt Identität zusammengefasst werden), in Abhängigkeit von den strukturellen Integrationsfaktoren bzw. spezifischen Problemkonstellationen stehen.
Auftraggeber: FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung)
Laufzeit: Juni 2003 - Juni 2005

Hilde Weiss
Kollektive Identitäten in österreichischen Grenzgebieten. Determinanten der Einstellung zur EU-Erweiterung. (2001)
Projektmitarbeiter: Robert Strodl
Beschreibung: Es wurde untersucht, in welchem Ausmaß sich "kollektive Identitäten" - historische Erinnerungen, kulturelle, regionale Identität - in Vergleich zu anderen relevanten Faktoren auf die Einstellung zur "Osterweiterung" auswirken.
Laufzeit: Juli 2001 - Juni 2002

Hilde Weiss , Christoph Reinprecht
Antisemitismus in Österreich und Ungarn: eine historisch-kulturelle Vergleichsstudie und Sekundäranalysen (1998)
Projektmitarbeiter: Doris Sottopietra, Sybille Reidl, Robert Strodl
Beschreibung: Dokumentation der österreichischen Antisemitismus-Forschung von 1945 bis 1998 und Analyse der Kontexte, in denen Themen und Fragen zu Antisemitismus erforscht wurden. Sekundäranalysen befassen sich mit Generationenvergleich, kulturellem Wandel und vergleichende Analysen zwischen Österreich und Ungarn
Auftraggeber: Hochschuljubiläumsstiftung der Gemeinde Wien
Laufzeit: Jänner 1998 - Mai 2000

Hilde Weiss
Stereotyp und Attribution ethnischer Gruppen in Österreich: Komponenten des Vorurteils und soziale Hintergründe (1998)
Projektmitarbeiter: Robert Strodl
Beschreibung: In einer repräsentativen Untersuchung Österreichs (n = 2000) wurden verschiedene Formen der Fremdwahrnehmung untersucht. Die Stereotype von vier ethnischen Gruppen wurden miteinander vergleichen; Feindbilder und Vorurteile wurden im Hinblick auf sozialstrukturelle und ideologische Ursachen (auf Basis multivariater Datenanalysen) untersucht.
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr
Laufzeit: Jänner 1998 - März 2000

Weiss, Hilde
Politische Eliten in postkommunistischen Ländern (1997)
Projektmitarbeiter:
Beschreibung: Eine empirische Untersuchung politischer Eliten in Ungarn, Tschechien, Slowakei und Ungarn.
Auftraggeber: Österreichische Nationalbank
Laufzeit: 1997 - 1998

Weiss, Hilde
Österreichs östliche Nachbarn: Nationale Identität und demokratischer Neubeginn (1996)
Projektmitarbeiter: Reinprecht, Christoph
Beschreibung: Empirische Untersuchungen in Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen.
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Verkehr und Kunst (im Rahmen des Milleniumprojekt)
Laufzeit: 1996-1997

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