Ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland

| Adresse: | A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2 |
| Zimmer: | 303 |
| Telefon: | +43 (1) 4277-48123 |
| Fax: | +43 (1) 4277-9481 |
| E-Mail: | franz.kolland@univie.ac.at |
| Sprechstunde: | Do., 15:00-16:00 (um Terminvereinbarung per E-Mail wird gebeten) |
Forschung | Lehre | Publikationen | Vorträge
Forschungsschwerpunkte:
- Sozialgerontologie (Altenbildung, Kultur des Alters, Lebensstile, Nutzung neuer Technologien)
- Bildungssoziologie (Studienverhalten und Studienverläufe)
- Soziologie der Entwicklungsländer (Tourismus)
Forschungsprojekte:
Cool towns for the elderly – protecting the health of elderly residents against urban heat (STOPHOT) (2011)
Projektleitung gem. mit Arne Arnberger und Hans-Werner Hutter
Projektmitarbeiterin: Anna Wanka
Cities have a large and increasing elderly population and a high number of those live in poor housing conditions. Heat periods have impacts on urban residents; in particular, the people above 65 years are suffering from the heat stress. The study goal is the reduction of the vulnerability of the elderly living in cities (Vienna) against urban heat. The study develops short- and long-term preventive measures in an inter- and transdisciplinary manner for the in- and outdoors and on an individual and institutional level. It specifically investigates elderly awareness of heat related health risks, perception of heat stress and adaptive behavior avoiding heat impacts and will identify high-risk groups among them. The empirical study will identify gaps between 1) actual and recommended behavior of old people 2) proposed or existing stakeholder health-related strategies and efficacious measures from the public health view.
Fördergeber: ACRP 3rd Call. Climate and Energy Fund of the Federal State
Laufzeit: 2011-2013
Ältere ArbeitnehmerInnen in Handelsunternehmen (2010)
Projektleitung: Franz Kolland
Projektmitarbeiterin: Annelies Karlegger
Altersstrukturen in Unternehmen werden sich in den nächsten Jahrzehnten deutlich ändern. Damit einher gehen Herausforderungen im Recruiting, Capacity Building und in der lebenslaufgerechten Gestaltung von Arbeit. Ziel der anwendungsorientierten Studie ist es, branchenspezifische Rahmenbedingungen und Maßnahmen für alternsgerechtes Arbeiten im Bereich Handel zu identifizieren. Neben der Recherche und Auswertung einschlägiger Good Practice Beispiele und ExpertInneninterviews mit Personalverantwortlichen wird eine standardisierte Befragung von Personen 50+ am Arbeitsmarkt durchgeführt.
Auftraggeber: Leiner/Kika
Laufzeit: 2010-2011
Länger arbeiten in der geriatrischen Pflege und Betreuung (LAP) (2010)
Projektleitung: Franz Kolland
ProjektmitarbeiterInnen: Annelies Karlegger, Andrea Marhali, Wolfgang Clemens
Angesichts des demographischen Wandels und struktureller Änderungen am Arbeitsmarkt verschärft sich die Personalsituation im geriatrischen Pflege- und Betreuungsbereich. Belastungsintensive Arbeitsanforderungen, Lebensumstände und Ruhestandsorientierung können zu frühen Berufsausstiegen beim Pflegepersonal führen. Die Studie will vor diesem Hintergrund Angelpunkte für den Verbleib und die erfolgreiche Berufsausübung älterer ArbeitnehmerInnen in Organisationen der ambulanten und stationären geriatrischen Pflege und Betreuung identifizieren. Anhand betrieblicher Fallstudien (Biographische Interviews, Go Alongs, Organisationskarten) in Organisationen der geriatrischen Pflege und Betreuung werden qualitative Analysen zur Arbeitssituation älterer ArbeitnehmerInnen angestellt. Diese empirischen Ergebnisse bilden neben theoretischen Modellen und Befunden aus Bezugsstudien die Grundlage für eine standardisierte telefonische Befragung älterer Pflege- und Betreuungskräfte. Maßnahmen für alternsgerechte Arbeitsbedingungen, bedürfnisorientierte Weiterbildung und ein zukunftsorientiertes Generationenmanagement in der Pflege und Betreuung alter Menschen werden von den Ergebnissen der Studie abgeleitet.
Auftraggeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank
Laufzeit: 2010-2011
Seniors in Europe Learn in Networks – SEELERNETZ (2008)
Projektleitung (Konsortialpartner)
Projektmitarbeiter: Rigal, Elisabeth; Freudenthaler, Maria; Sachse, Irene; Wanka, Anna; Marhali, Andrea
Die demografische Alterung ist ein europaweiter Prozess, in dem Bildung eine Schlüsselfunktion zur Gestaltung alternder Gesellschaften besitzt. Ältere Menschen mit geringem Einkommen und einer ungünstigen Bildungsbiographie nehmen wenig an Weiterbildung teil. Vor diesem Hintergrund ist das Projekt SEELERNETZ (Senioren lernen in Europa in Netzwerken), welches von der Europäischen Union mit ihrem Programm für lebenslanges Lernen gefördert wurde, in fünf Ländern durchgeführt worden. Das Projekt verfolgte das Ziel, bildungsungewohnte bzw. sozial benachteiligte SeniorInnen über die Bildung von Netzwerken an Lernprozesse heranzuführen.
Das Projekt begann am 1.10.2008 und endete zum 30.9.2010. Die beteiligten Partnerländer, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Österreich und Rumänien orientierten sich dabei im Projektablauf an einem Fünf-Phasen-Modell, welches die Integration der Zielgruppe in Lernprozesse gewährleistete. Diese fünf Phasen sind: die Bestimmung von Untersuchungs- und Handlungsfeldern (1.); die Analyse von alltäglichen Handlungsproblemen der Zielgruppe mittels einer Befragung (2.); die Implementierung von lernenden Netzwerken auf Basis der eruierten Lernbedürfnisse (3.); die Pilotphase, in der sich ältere Menschen regelmäßig treffen und zu lernenden Netzwerke entwickeln (4.) regelmäßig treffen und die Sicherung der Nachhaltigkeit (5.).
Als Untersuchungsfeld wurde in Österreich Zwischenbrücken im 20.Wiener Gemeindebezirk gewählt. Aus der quantitativen Datenerhebung, an der 181 SeniorInnen teilnahmen, ergaben sich vor allem Lernbedarfe aus dem unmittelbaren Wohnumfeld. Nach einer Kick-Off-Veranstaltung, in der die Ergebnisse der Befragung mit den befragten SeniorInnen diskutiert wurden, entwickelte sich das lernende Netzwerk auf Basis eines sozialräumlichen Ansatzes. Der sozialräumliche Ansatz erlaubt sowohl in seiner konzeptuellen als auch in der methodischen Grundlegung, das unmittelbare Wohnumfeld als Ort des Lernens und Handelnszu begreifen. Nach dem Kick-Off traf sich die Gruppe von älteren Menschen einmal im Monat, wobei diese Zusammenkünfte mit einem „Grätzelspaziergang“ begannen. Damit wurde einerseits der Vorstellung vom aktiven Altern gefolgt und andererseits eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Sozialraum ermöglicht. Im Anschluss an den mit Aufgaben verknüpften „Spaziergang“, die einem Thema zugeordnet waren, wurde das Gesehene im biographischen Kontext reflektiert. Der Besuch des Bezirksmuseums, des lokalen Pflegezentrums oder der lokalen Fachhochschule sowie der Spaziergang in den 19. Stock eines im Wohnraum gelegenen Bürogebäudes sind als Beispiele für die Gestaltung der Netzwerktreffen zu nennen.
Als Ergebnisse dieses Aktionsforschungsprojekts, können folgende Punkte genannt werden: Um Zugang zu sozial benachteiligten älteren Menschen zu finden, braucht es Kontakte zu lokalen Institutionen; mediale Öffentlichkeit baut Berührungsängste gegenüber organisierten Bildungsprozessen ab; ein weiter Lernbegriff, der informelles, non-formales und formales Lernen gleichermaßen umfasst, öffnet Bildung in Richtung Sozialraumanalyse und Gemeinwesenarbeit, was sich gerade bei bildungsbenachteiligten Gruppen als günstig erweist; um bildungsungewohnte SeniorInnen in Lernprozesse einzubinden, müssen diese Lernprozesse einen Bezug zur Lebensrealität der Teilnehmenden haben; um die Integration in Netzwerke nachhaltig zu gewährleisten und Lernprozesse in der Gruppe bestmöglich zu fördern, eignet sich sehr gut eine Mischung aus Gemeinsamkeiten (z. B. Alter, Interesse, Wohngebiet) und Unterschieden (z. B. Bildungsniveau) – damit kann unterschiedliches soziales Kapital angesprohen werden.
Die Forschung hat gezeigt, dass in allen beteiligten Ländern bildungsungewohnte Personen bzw. sozial benachteiligte ältere Menschen über das in diesem Projekt entwickelte Design erreicht werden können. Überraschend war in diesem Projekt das Interesse der älteren Menschen, nicht nur etwas zu erfahren und zu lernen, sondern gestaltend in den unmittelbaren Lebensraum einzugreifen - ob es dabei um die Beseitigung von Hindernissen im öffentlichen Raum ging oder um Fragen nachbarschaftlicher Organisation. Widerlegt werden kann damit jene gerontologische Theorietradition, die das Alter als defizitär und disengagiert beschreibt.
Präsentation 15. April 2010: Learning in later life and social inclusion
Homepage: www.seelernetz.eu
Auftraggeber: EU-Projekt; Programm Lebenslanges Lernen Grundtvig
Laufzeit: 2008-2010
Wohnkultur im Lebensverlauf (2008)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Studierende des Forschungslabors „Wohnkultur und Wohnstile im Lebenslauf“
Beschreibung: Das Forschungslabor befasst sich mit der (privaten) Wohnsituation und Wohnstilen im Altersgruppenvergleich. Ausgegangen wird von dem Tatbestand, dass der symbolische Charak-ter der Wohnung an Bedeutung gewonnen hat. Die Wohnung verweist auf den sozialen Status einer Person. Sie ist mehr als nur „Behausung“, sie ist mit sozialer Identität verknüpft. Welche Veränderungen ergeben sich hier im Lebenslauf?
Auftraggeber: Leiner/KIKA
Laufzeit: 2008-2009
Studienwechsel an österreichischen Universitäten. Eine empirische Untersuchung (2008)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Haas, Katharina; Morgeditsch, Wolfgang; Strodl, Robert
Beschreibung: In der Studie geht es um Bedingungen und Auswirkungen des Studienwechsels. Die Studie verfolgt erstens das Ziel, jene Faktoren und Determinanten herauszuarbeiten, die den er-folgreichen Verbleib im universitären Bildungssystem fördern, indem Bedingungen des Studien-wechsels und mögliche Motivlagen analysiert werden. Zweitens sollen über die Analyse der Wechselmotive und Entscheidungsprozesse sowohl Erkenntnisse für die Studieninformation abge-leitet werden, d.h. die Orientierung vor Studienbeginn erleichtern, als auch Maßnahmen darge-stellt werden, die während des Studienverlaufs gesetzt werden können.
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Laufzeit: 2008-2009
Good Practice in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen (2008)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Haas, Katharina
Beschreibung: Ziel der Untersuchung ist die Darstellung und Dokumentation von besonders inno-vativen und kreativen Projekten in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen in der nachberufli-chen Lebensphase.
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Laufzeit: 2008-2009
Bildung, aktives Altern und soziale Teilhabe (2008)
Projektleitung
Projektmitarbeiterinnen: Ahmadi, Pegah; Hauenschild, Barbara
Beschreibung: In diesem Projekt wird der Frage nachgegangen, welche institutionellen und struk-turellen Faktoren die Beteiligung an Bildungsprozessen im Alter begünstigen.
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Laufzeit: 2008-2009
Zugangsbedingungen zum Hochschulstudium (2006)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Morgeditsch, Wolfgang
Beschreibung: In dieser Studie erfolgte auf der Basis von Sekundärdaten aus der Hochschulstatis-tik, Experteninterviews und qualitativen Interviews mit Studierenden eine Evaluierung der Safeguard-Klauseln. Untersucht wurden entsprechend § 124b Abs. 6 UG 2002 die Auswirkungen der gesetzlichen Regelungen bezüglich des Zugangsbeschränkungen zu einzelnen Studien an ös-terreichischen Universitäten.
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst
Laufzeit: 2006-2007
Lernbedürfnisse und Lernarrangements von älteren Menschen (2005)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Benda-Kahri, Silvia; Kranzl, Verena; Neururer, Margit
Beschreibung: Zwischen 27. September und 6. Oktober 2006 wurden 504 Personen im Alter von 60 und mehr Jahren anhand von computerunterstützten telefonischen Interviews befragt. Allgemein haben ältere Menschen eine positive Einstellung zum Lernen. Ihr Lernverständnis ist sehr breit angelegt. Auffällig ist in der Datenanalyse die Diskrepanz zwischen Interesse/Einstellung ge-genüber Bildung und realisierter Lernaktivität in organisierter Form. Während 61% der befragten über 60-Jährigen eine hochpositive Einstellung gegenüber dem Lernen im Alter haben, nehmen lediglich 17% an organisierten Lernveranstaltungen teil. Auffällig ist, dass es keine geschlechtsspe-zifischen Unterschiede gibt, jedoch deutliche nach Altersgruppenzugehörigkeit und Schulbil-dungsabschluss. Bildungstand und Bildungsbeteiligung im Alter sind stark von der sozialen Her-kunft bestimmt. Zum Teil sind es strukturelle Faktoren, die zu einer frühzeitigen Beendigung der Schullaufbahn geführt haben (Einkommen, geschlechtsspezifische Stereotypen), zum Teil sind es „Entmutigungsprozesse“, die frühzeitig zu einer „Abkühlung“ der Lernmotivation geführt haben.
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen
Laufzeit: 2005-2007
Adding Quality to Life trough inter-generational learning via universities (2006)
Konsularpartner
Auftraggeber: Europäische Union (229596 CP-1-Grundtvig)
Laufzeit: 2006-2009
Good Practice in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen (2005)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Benda-Kahri, Silvia
Beschreibung: In diesem Projekt wurden Qualitätskritierien für Angebote in der Altersbildung entwickelt. Auf Basis dieser Kriterien wurden 12 Bildungsprojekte als gute Praxisformen ausge-wählt. Die Auswahl erfolgte auf der Basis von Beobachtungen und Befragungen.
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen
Laufzeit: 2005-2006
Ich tu´ was für mich – Arbeitsbewältigung und langfristiger Verbleib am Arbeitsplatz mobile Pflege und Betreuung (2004)
Projekt gem.m. Rosa Diketmüller, Heinrich Stubenböck
Beschreibung: Evaluation über Prozessbegleitung und Ergebnisevaluierung eines Projekts zur Gesundheitsförderung in der mobilen Pflege.
Auftraggeber: Fonds Gesundes Österreich
Laufzeit: 2004-2007
Entwicklungsressourcen für Lebensqualität im Alter. Webbasierte Dienste zwischen Kompensation und Kumulation (2004)
Projektleitung
Projektmitarbeiterinnen: Kahri, Silvia; Rossbacher, Eva
Die Analysen des empirischen Materials haben ergeben, dass die Internet-Nutzung über das Au-tonomie-Empfinden einen Einfluss auf die Lebensqualität hat. Wesentlich ist jedoch: Nutzung ist nicht gleich Nutzung. Je fortgeschrittener die NutzerInnen sind, das heißt je länger sie schon In-ternet-Surfer sind und je umfangreicher sie nutzen, desto stärker zeigt sich der beschriebene Zu-sammenhang.
Auftraggeber: Jubliäumsfonds der Österreichischen Nationalbank
Laufzeit: 2004-2007
Bildung im Alter. Die Praxis der Altenbildung in Österreich. Anbieter und Angebote (2002)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Kahri, Silvia
Beschreibung: In dieser Studie werden die Bildungsangebote für ältere Menschen in Österreich untersucht. Die Ergebnisse beruhen einerseits auf einer qualitativen Befragung von 27 ExpertIn-nen, aus Bildungs-, Senioren- und Sozialorganisationen, andererseits auf einer standardisierten telefonischen Befragung von 610 KursleiterInnen.
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen
Laufzeit: 2002-2004
Entscheidungsprozesse in ehrenamtlicher Tätigkeit (2002)
Projekt gem.m. Martin Oberbauer
Auftraggeber: Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien
Laufzeit: 2002-2003.
Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren auf die Studienbeteiligung und das Studierverhalten (2001)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Frick, Ingrid; Kahri, Silvia
Beschreibung: Die Akzeptanz der Studienbeiträge folgt keinem einheitlichen Muster. Sie ist ab-hängig von der gewählten Studienrichtung, dem Studierendenstatus, Geschlecht und den damit verknüpften Erwartungen. Die Akzeptanz ist dort höher, wo über das Studium eine gesellschaftli-che Privilegierung erwartet wird. Allerdings sind es nur rund 25%, die die Studienbeiträge damit rechtfertigen, dass ein Studium zu einer ökonomischen Privilegierung in der Gesellschaft verhelfe. Diese Position vertreten eher Studierende der Medizin bzw. sozial- und wirtschaftswissenschaftli-cher Studienrichtungen. In dieser Hinsicht könnte von einem positiven Regulativ gesprochen wer-den. Von einem negativen Regulativ könnte hinsichtlich der geisteswissenschaftlichen Studien-richtungen gesprochen werden. Denn in diesen werden Abbruchintentionen eher mit den Studi-enbeiträgen verknüpft und hätte unter Umständen gar keine Immatrikulation stattgefunden. Unter den Befragten naturwissenschaftlicher Studienrichtungen finden wir zwar eine günstigere Haltung gegenüber den Studienbeiträgen als unter Befragten geisteswissenschaftlicher Studienrichtungen, aber für immerhin ein Viertel der Erstzugelassenen waren die Studienbeiträge ein erschwerendes Element bei der Studienwahl.
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Laufzeit: 1999-2001
Bildungskarrieren und Bildungsverläufe in der Großstadt Wien 1900-2000 (2000)
Projektleitung
Auftraggeber: Kulturamt der Stadt Wien
Laufzeit: 2000.
Ursachen und Bedingungen, Bewertungen und Wirkungen des Studienabbruchs (1999)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Frick, Ingrid; Krenn, Monika; Latcheva, Rossalina
Beschreibung: : In dieser Studie werden anhand einer empirischen Erhebung Hintergründe und Erklärungen für den Studienabbruch dargestellt. Untersucht wird über eine Befragung von 1.500 Studienabbrecher/inne/n und 405 Absolvent/inn/en an allen österreichischen Universitäten schwerpunktmäßig die Bildungs- und Studienbiografie: Bildungshintergrund (Maturatyp; Länge der voruniversitären Ausbildung), Schulleistungen; Studiensituation: Studienintensität, Prüfungs-teilnahme, Leistungen, Einstellungen, Integration; Zusatzqualifikationen neben dem Studium: be-rufsbildende Kurse; Bildungsbeteiligung nach Studienabbruch; die institutionellen Studienbedin-gungen: Merkmale der Universitäten (Größe, Standort, Prestige); studienfachspezifische Bedin-gungen: Strukturiertheit der Studienpläne; das Verhältnis von Studium und Erwerbsarbeit. Die Auswertung der Daten zeigt, dass neben sozialer Herkunft, den Studienbedingungen, der sozialen Integration und der Schulkarriere insbesondere die Erwerbstätigkeit einen wesentlichen Faktor bei der Erklärung des Studienabbruchs darstellt.
Auftraggeber: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Laufzeit: 1999-2001
Älterwerden in Wien (1999)
Projektleitung
Projektmitarbeiterin: Gundula Elvin
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 18 Stadtplanung
Laufzeit: 1999-2001.
Wirkungen des Studierens im mittleren und höheren Alter (1998)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Frick, Ingrid; Gröll, Wolfgang
Beschreibung: Untersucht wird in dieser Studie die individuelle, soziale und gesellschaftliche Be-deutsamkeit wissenschaftlicher Weiterbildung von Personen im mittleren und höheren Alter. An-genommen wurde, dass sich die Studien- und Lernmotive mit dem Älterwerden weg von berufs-bezogenen Motiven hin zu Allgemeinbildung und Selbstverwirklichungswünschen verschieben. Dementsprechend verändern sich auch die Nutzeffekte des Studierens. Als Methode zur Datener-hebung wurde die postalische Befragung gewählt. Befragt wurden im Zeitraum März bis Juli 1999 insgesamt 1.022 über 30-jährige Studierende auf Basis einer Zufallsstichprobe mit einem standar-disierten Fragebogen. Im Anschluss an die quantitative Erhebung wurden 20 qualitative Interviews zur Vertiefung der Ergebnisse aus dem quantitativen Teil der Studie durchgeführt.
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr
Laufzeit: 1998 - 1999
Evaluierung des Dienstleistungsangebotes entwicklungspolitischer Organisationen (1998)
Projektleitung
Projektmitarbeiter: Elmar Bartosek, Roman Polzer, Sigrid Scheikl, Judith Obermann, Katharina Swirak
Beschreibung: Eine Studie über Erreichbarkeit und kommunikativen Charakter von neun Einrich-tungen der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit
Auftraggeber: KOMMENT Salzburg
Laufzeit: 1998 - 1999
Beziehungen zwischen den Generationen (1997)
Projekt gem.m. Leopold Rosenmayr
Auftraggeber: Bundesministerium für Familie
Laufzeit: 1997-1998
Sozioökonomische Aspekte der Generationenbeziehungen (1996)
Projekt gem.m. Leopold Rosenmayr
Auftraggeber: Österreichische Forschungsgemeinschaft
Laufzeit: 1996-1998
Universität Wien
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1090 Wien
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