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Ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland

Adresse: A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Zimmer: 303
Telefon: +43 (1) 4277-48123
Fax: +43 (1) 4277-848123
E-Mail: franz.kolland@univie.ac.at
Sprechstunde: Do., 15:00-16:00 (um Terminvereinbarung per E-Mail wird gebeten)

Forschungsschwerpunkte:

  • Sozialgerontologie (Altenbildung, Kultur des Alters, Lebensstile, Nutzung neuer Technologien)
  • Bildungssoziologie (Studienverhalten und Studienverläufe)
  • Soziologie der Entwicklungsländer (Tourismus)

Forschungsprojekte:


Entertainment by Training on a Personalized Exergame Platform (ENTERTRAIN)
Laufzeit: 2016 – 2019
Fördergeber: AAL-Joint Programme (EU)

Kurzbeschreibung:
The objective of EnterTrain is given by its name: enhancing the health and quality of life of independently living older adults by motivating them for physical training in an entertaining way. It is known that physical activity is important for older adults at any age and health status, from a healthy 50-year-old up to a frail 80-year-old. It can enhance the quality of life by reducing risks of some chronic diseases and relieve depression.
A popular solution for enhancing the physical activity of older adults is to provide them with computer games which are played via body movement and thus have the inherent effect of unobtrusive physical exercise: so-called exergames (Kharrazi, Lu, Gharghabi, & Coleman, 2012).
These games are based on common sensors that track the user’s movement and can therefore easily be played at home. The core idea of exergames is that they persuade older adults to exercise more simply because it is fun to play.
EnterTrain aims to enhance the quality of life of older adults ranging from a healthy 65-year-old up to a frail 80-year old. To respond to this heterogeneity, EnterTrain follows two strategies: first, personalization of the software and second, involvement of different groups of end-users.As EnterTrain targets physical activity, health and frailty are crucial distinguishing features of end-users.
While older adults themselves are the primary end-users, two important groups of secondary end-users can be defined: a) formal and informal care-givers and b) (grand-) children. While formal and informal care-givers play a major role in providing access to frail older adults in fourth age, who are a particularly hard-to-reach target group, (grand-)children can motivate older adults in third age to play on the EnterTrain platform and thus raise acceptance. Finally, NGOs in the field of care form the group of tertiary end-users also involved in the project consortium (NFE).

End-user involvement in the EnterTrain project comprises:

- a user requirement analysis among primary and secondary end-users
- through an Advanced Advisory Board (AAB) that guides the research process with their expertise in the life worlds and needs of older adults
-  a two-phase pilot application: In phase 1, four lead users (in both life stages) will test the platform for two months. Phase 2 comprises an experimental design in which 40 primary-end users test the platform for 12 months. Acceptance, usability and impact are measured continuously throughout this time by quantitative socio-empiric methods.

Konsortialführung Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)
Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka, Viktoria Quehenberger


Zugangsbarrieren für ältere Menschen in der kulturellen Bildung - “Mainstreaming Ageing“ im Kultursektor
Laufzeit: 2016 - 2018
Fördergeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Kurzbeschreibung:
Lern- und Bildungsangebote für ältere Menschen werden im Zuge des demografischen Wandels immer wichtiger und vor allem kulturelle Bildung gewinnt dabei international an Bedeutung. Daher enthalten die Leitbilder von Organisationen zunehmend Diversitätskonzepte, d.h. Willenserklärungen zur Inklusion und Gleichstellung älterer Menschen. Vor dem Hintergrund des Grundrechts auf Bildung und kulturelle Teilhabe wird in dieser Studie auf mehreren Ebenen untersucht, wie der Zugang zu kultureller Bildung für ältere Menschen geregelt ist und inwiefern dabei ältere Menschen benachteiligt werden. Auf sozial-struktureller Ebene stellt sich die Frage, welche Faktoren zu sozialer Benachteiligung führen. Es geht um das Wechselspiel von sozialstrukturell bedingten Benachteiligungen und von Benachteiligungen, die sich im Zusammenhang mit sich wandelnden Regelungsarrangements und Akteurskonstellationen in Bildungs- und Kultureinrichtungen ergeben. Welche Ansätze, Konzepte und organisationelle Kulturen führen zu Ausschluss und welche sind notwendig, um ältere Menschen in stärkerem Ausmaß an kultureller Bildung zu beteiligen? Es soll untersucht werden, welche Potentiale Angebote kulturelle Bildung im Hinblick auf die Entwicklung spezifischer Kompetenzen für erfolgreiches und aktives Altern haben und inwieweit Regelungen auf Organisationsebene durch Altersbilder reproduziert und verfestigt werden. Herangezogen werden dafür bildungssoziologische und kulturgerontologische Forschungserkenntnisse sowie Ansätze der Governance und Gouvernementalitätsforschung. Auf Basis der Ergebnisse wird in Kombination mit einschlägiger Literatur ein Toolkit erstellt, das die erfolgreiche Implementierung von Mainstreaming Ageing in Kulturbetrieben sowie alterssensible Zugänge in der kulturellen Bildung unterstützt.

Konsortialbeteiligung Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)
ProjektmitarbeiterInnen: Anna Wanka, Vera Gallistl


Vulnerability of and adaption strategies for migrant groups in urban heat environments (EthniCityHeat)
Laufzeit: 2014-2017
Fördergeber: Österreichischer Klima- und Energiefonds

Kurzbeschreibung:
Das Projekt EthniCityHeat zielt darauf ab, die Vulnerabilität von StadtbewohnerInnenmit Migrationshintergrund gegenüber Hitze(-wellen) zu mindern und schwerwiegende akademische Wissenslücken in dieser Thematik zu schließen. Das Projekt folgt drei Zielsetzungen:
1) Erstellung einer empirischen Datenbasis über spezifische Hitze-bedingte Vulnerabilitäten von Personen mit Migrationshintergrund in Wien, ihre Hitzewahrnehmung und Hitzeadaption;
2) Bewusstseinsbildung über diese Vulnerabilitäten innerhalb von Stakeholdern, MultiplikatorInnen und Betroffenen;
3) Vulnerabilitätsreduktion durch die Stärkung vorhandener Ressourcen und Entwicklung zusätzlicher Maßnahmen auf administrativer, medizinischer, soziologischer und stadtplanerischer Ebene.
Das methodische mixed-methods Design folgt einem interdisziplinären, explorativen und partizipatorischen Ansatz. MigrationsforscherInnen, SoziologInnen, LandschaftsplanerInnen, MedizinanthropologInnen und Public-Health-MedizinerInnen stellen das Konsortium. Aus einer ausführlichen explorativen Phase, in der Ethnographien von 6 Mehrgenerationenfamilien (teilweise mit Migrationshintergrund) erstellt werden, Tiefeninterviews mit Stakeholdern und MultiplikatorInnen sowie einer medizinanthropologischen Risikoanalyse werden Hypothesen abgeleitet. Zwei standardisierte face-to-face Befragungen liefern repräsentative Datensätze über Einstellungen gegenüber dem Klimawandel, Bewusstsein und Warhnehmung von Hitzestress, Hitze-Anpassungsstrategien und die Rolle von städtischem Grünraum für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie verschiedenen Generationen. Das methodische Vorgehen bezieht dabei sowohl Personen mit Migrationshintergrund, MultiplikatorInnen und Stakeholder aktiv in Workshop-Settings sowie im Rahmen einer Koordinationsgruppe in die Projektplanung und –durchführung ein. Endprodukt ist eine „Heat Toolbox“, die bei der Organisation von Hitze-Informationsveranstaltungen und der Präsentation von Projektergebnissen mit zielgruppenspezifischem Material unterstützt.

PartnerInnen:
University of Natural Resources and Life Sciences Vienna Institute of Landscape Development, Recreation and Conservation Planning
Medical University Vienna, Centre of Public Health, Institute for Environmental Health & Unit Ethnomedicine and and International Health

Konsortialführung Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt) Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka, Laura Wiesböck


Optimizing the Workplace of ELderly Laborers: BE IN Good health! (WELLBEING)
Laufzeit: 2014-2017
Fördergeber: AAL-Joint Programme (EU)

Kurzbeschreibung:
Arbeitsbedingt verbringen viele ältere Menschen (55+) den Tag sitzend, während sie ihrer Arbeit nachgehen. In Kombination mit nicht ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen und wenig Bewegung können ernsthafte Krankheiten entstehen. Des Weiteren nimmt im Alter die kognitive Leistungsfähigkeit ab, wobei jedoch der Stress Level zunehmend steigt. Dies führt zu einer Reduktion der Lebensqualität älterer Menschen durch physische (z.B. Rücken) sowie psychische (z.B. Stress) Beschwerden.
Im wellbeing-Projekt wird eine Plattform entwickelt, die sowohl ergonomische Aspekte berücksichtigt als auch physische Übungen, Ernährungs- und Stressmanagement anbietet um einen gesunden Lebensalltag am Arbeitsplatz sicher zu stellen. Dabei stehen die Bedürfnisse älterer Menschen ganz besonders im Vordergrund. Da ältere Menschen in sehr unterschiedlichen Branchen tätig sind, setzt das Projekt bei der Gemeinsamkeit der Arbeitnehmer an: der längerfristigen, sitzenden Tätigkeit. Dadurch ist die Zielgruppe des Projektes sehr divers und umfasst unter anderem SekretärInnen, TechnikerInnen, Rechtsanwälte usw. gleichermaßen.
Die Module der Plattform verwenden einen 3D Sensor zusammen mit einer Kamera, um Feedback zur Verfügung zu stellen und über ungesunde Lebenssituationen zu informieren (z.B. Sitzhaltung, falsche Ernährung, zu niedriger Wasserkonsum,…). Durch die Kombination mit sozialen Spielen wird die Bereitschaft, die Plattform zu nutzen, erhöht da der Spaß-Faktor enorm wichtig ist. Die Aufgabe des Soziologie-Instituts ist die Einbindung der End-AnwenderInnen während des gesamten Projektes durch Telefon-Interviews (ca. 500 ältere ArbeitnehmerInnen) und Usability-Analysen (mind. 55 ältere ArbeitnehmerInnen).
Partner:
•    CogVis (AT, Koordinator)
•    TU Wien, Computer Vision Lab (AT)
•    AIMC (AT)
•    FitBase (DE)
•    Smart Homes (NL)
•    INTRAROM (RO)
•    ISOIN (ES)

WEB: http://www.wellbeing-project.eu/

Projektleitung am Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)
Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka, Sophie Psihoda


24-Stunden-Betreuung in Niederösterreich (24-hour Care Work in Lower Austria)
Laufzeit: 2014-2015
Fördergeber: Amt der NÖ Landesregierung

Kurzbeschreibung:
Die 24-Stunden-Betreuung im Sinne des österreichischen Hausbetreuungsgesetzes (HBeG) umfasst Tätigkeiten für die zu betreuende Person, die in der Hilfestellung bei der Haushaltsführung und bei der Lebensführung bestehen.
In diesem Forschungsprojekt wurden folgende Forschungsfragen behandelt: Welchen Stellenwert hat die 24-Stunden-Betreuung im Zusammenspiel mit anderen Pflegeformen? Führt die 24-Stunden-Betreuung zu einer Reduktion der zu betreuenden Personen in der stationären Pflege? Wie lässt sich das mögliche Zusammenspiel erklären? Welche Rolle haben die verschiedenen Akteure (Betreuende/Betreute Person, Vermittlungsagentur/Träger, Angehörige, Ärzte) in dieser Pflegeform?
Methodisch wurden die Fragestellungen einerseits anhand von Registerdaten und andererseits über qualitative Interviews bearbeitet.
Ergebnisse der Studie:
Es besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen der 24-Stunden-Betreuung und der stationären Langzeitpflege, wobei nach Bezirken erhebliche Unterschiede gegeben sind. Die qualitative Erhebung belegt für diese Pflegeform, dass diese eine Lücke schließt zwischen mobilen Diensten und stationärer Pflege, und zwar insofern, als die Ganztagesbetreuung einen längeren Verbleib in der eigenen Wohnung ermöglicht. Gleichzeitig werden die pflegenden Angehörigen entlastet, die zumeist die Entscheidung für diese Pflegeform treffen. Erwartet werden von den Betreuungspersonen Haushaltsleistungen, gute Deutschkenntnisse, Empathie, Anpassung an die die häusliche/familiäre Situation, Vertrauenswürdigkeit. Problematisiert werden von den betreuten Personen die Vermittlungsagenturen, wenn diese keine geeignete Auswahl der Personenbetreuung vornehmen, zu wenig Information geben, schlecht erreichbar sind und über kein entsprechendes Krisenmanagement verfügen.

Projektmitarbeit: Gudrun Bauer, Christian Bischof, Anja Lerch

Forschungsbericht


Ubiquitous Information for Seniors' Life (UISEL)
Laufzeit: 2013-2015
Fördergeber: Grundtvig Lifelong Learning Programme

Kurzbeschreibung:
Life expectancy is growing, forming an equally growing need to fully integrate senior citizens in the knowledge and information society where ICT tools play a crucial role. Current exclusion of seniors due to technological illiteracy prevents this growing group from fully exercising their rights, but also prevents the society from benefitting from the ast experience, life-wisdom and know-how of senior citizens. Moreover, with the advent of mobile devices (smartphones and tablets), this problem was aggravated further as more and more information, communication and formal duties were being designed and processed in that context. Info-exclusion in adult citizens aged 50 and above relates partially to some reluctance towards change and, particularly, towards new technologies, but also to the lack of attention given to the specific needs of this target group. This, however, need not be the case. Difficulties experienced by this generation in accessing and using the new ICT tools should not be the excuse for generating inequality and increasing the risk of exclusion. It is necessary to raise awareness and to train the operators that work with senior citizens towards the benefits of using mobile devices. A different approach is needed to ensure that senior citizens know how to use such devices efficiently whether for their personal or societal needs. The aim of this project is to improve the content and quality of training courses for teachers and staff that work with senior citizens regarding the benefits of new technologies and focusing on the use of mobile devices, for instance in regard to fiscal obligations, social security issues, emergency situations, medical monitoring, preventing isolation and even leisure and time occupation.

WEB: http://uisel.eu/de/

Projektleitung am Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)
Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka, Vera Gallistl


Modulare Informations- und Kollaborationsplattform zur Unterstützung des selbstbestimmten Lebens älterer Menschen (SMARTCAREBASE)
Laufzeit: 2013-2015
Fördergeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

Kurzbeschreibung:
Um die Lebensqualität älterer, gebrechlicher Menschen zu erhalten und zu erhöhen sind ab einem gewissen Zeitpunkt zumeist Anpassungen am Eigenheim unumgänglich. Dies kann so unterschiedliche Bereiche wie Sicherheit (Fallsensoren, Brandschutz), Gesundheit (Telemedizin), Mobilität (Treppenlifte, Handläufe), Unterhaltung (Fernsehkopfhörer, Kommunikationsschnittstellen) bis hin zur Rollstuhltauglichkeit betreffen. Dies ist eine gesellschaftliche Herausforderung die durch den sich vollziehenden demographischen Wandel immer mehr in den Aufmerksamkeitsfokus rückt.
Trotz diesen drägenden Bedarfs fehlt bislang eine Plattform die ältere Menschen und deren Angehörige bei den Adaptierungen und notwendigen Veränderungen unterstützt und darüber hinaus hilft, mit den neuen Bedürfnissen und Herausforderungen umzugehen. Dies betrifft insbesondere die große Anzahl an Systemen, Komponenten, Standards und Anbietern, die es in diesem Bereich gibt und die einen einfachen Überblick sowie gut fundierte Entscheidungen erschwert. Das Projekt SmartCareBase schließt diese Lücke, indem es eine innovative Webplattform bereitstellt, die diese Nachfrage durch komplementäre Funktionen optimal bedient.

Projektleitung am Institut für Soziologie: Franz Kolland (Konsortialprojekt)
Projektmitarbeiterinnen: Anna Wanka, Justyna Zgud


Cool towns for the elderly – protecting the health of elderly residents against urban heat (STOPHOT)
Laufzeit: 2011-2014
Fördergeber: ACRP 3rd Call. Climate and Energy Fund of the Federal State

Kurzbeschreibung:
Cities have a large and increasing elderly population and a high number of those live in poor housing conditions. Heat periods have impacts on urban residents; in particular, the people above 65 years are suffering from the heat stress. The study goal is the reduction of the vulnerability of the elderly living in cities (Vienna) against urban heat. The study develops short- and long-term preventive measures in an inter- and transdisciplinary manner for the in- and outdoors and on an individual and institutional level. It specifically investigates elderly awareness of heat related health risks, perception of heat stress and adaptive behavior avoiding heat impacts and will identify high-risk groups among them. The empirical study will identify gaps between 1) actual and recommended behavior of old people 2) proposed or existing stakeholder health-related strategies and efficacious measures from the public health view.

Projektleitung: Franz Kolland gem. mit Arne Arnberger und Hans-Werner Hutter
Projektmitarbeiterin: Anna Wanka


Ältere ArbeitnehmerInnen in Handelsunternehmen
Laufzeit: 2010-2011
Auftraggeber: Leiner/Kika

Kurzbeschreibung:
Altersstrukturen in Unternehmen werden sich in den nächsten Jahrzehnten deutlich ändern. Damit einher gehen Herausforderungen im Recruiting, Capacity Building und in der lebenslaufgerechten Gestaltung von Arbeit.  Ziel der anwendungsorientierten Studie ist es, branchenspezifische Rahmenbedingungen und Maßnahmen für alternsgerechtes Arbeiten im Bereich Handel zu identifizieren. Neben der Recherche und Auswertung einschlägiger Good Practice Beispiele und ExpertInneninterviews mit Personalverantwortlichen wird eine standardisierte Befragung von Personen 50+ am Arbeitsmarkt durchgeführt.

Projektleitung: Franz Kolland
Projektmitarbeiterin: Annelies Karlegger


Länger arbeiten in der geriatrischen Pflege und Betreuung (LAP)
Laufzeit: 2010-2011
Auftraggeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Kurzbeschreibung:
Angesichts des demographischen Wandels und struktureller Änderungen am Arbeitsmarkt verschärft sich die Personalsituation im geriatrischen Pflege- und Betreuungsbereich. Belastungsintensive Arbeitsanforderungen, Lebensumstände und Ruhestandsorientierung können zu frühen Berufsausstiegen beim Pflegepersonal führen. Die Studie will vor diesem Hintergrund Angelpunkte für den Verbleib und die erfolgreiche Berufsausübung älterer ArbeitnehmerInnen in Organisationen der ambulanten und stationären geriatrischen Pflege und Betreuung identifizieren. Anhand betrieblicher Fallstudien (Biographische Interviews, Go Alongs, Organisationskarten) in Organisationen der geriatrischen Pflege und Betreuung werden qualitative Analysen zur Arbeitssituation älterer ArbeitnehmerInnen angestellt. Diese empirischen Ergebnisse bilden neben theoretischen Modellen und Befunden aus Bezugsstudien die Grundlage für eine standardisierte telefonische Befragung älterer Pflege- und Betreuungskräfte. Maßnahmen für alternsgerechte Arbeitsbedingungen, bedürfnisorientierte Weiterbildung und ein zukunftsorientiertes Generationenmanagement in der Pflege und Betreuung alter Menschen werden von den Ergebnissen der Studie abgeleitet.

Projektleitung: Franz Kolland
ProjektmitarbeiterInnen: Annelies Karlegger, Andrea Marhali, Wolfgang Clemens


Seniors in Europe Learn in Networks – SEELERNETZ
Laufzeit: 2008-2010
Auftraggeber: EU-Projekt; Programm Lebenslanges Lernen Grundtvig

Kurzbeschreibung:
Die demografische Alterung ist ein europaweiter Prozess, in dem Bildung eine Schlüsselfunktion zur Gestaltung alternder Gesellschaften besitzt. Ältere Menschen mit geringem Einkommen und einer ungünstigen Bildungsbiographie nehmen wenig an Weiterbildung teil. Vor diesem Hintergrund ist das Projekt SEELERNETZ (Senioren lernen in Europa in Netzwerken), welches von der Europäischen Union mit ihrem Programm für lebenslanges Lernen gefördert wurde, in fünf Ländern durchgeführt worden. Das Projekt verfolgte das Ziel, bildungsungewohnte bzw. sozial benachteiligte SeniorInnen über die Bildung von Netzwerken an Lernprozesse heranzuführen.
Das Projekt begann am 1.10.2008 und endete zum 30.9.2010. Die beteiligten Partnerländer, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Österreich und Rumänien orientierten sich dabei im Projektablauf an einem Fünf-Phasen-Modell, welches die Integration der Zielgruppe in Lernprozesse gewährleistete. Diese fünf Phasen sind: die Bestimmung von Untersuchungs- und Handlungsfeldern (1.); die Analyse von alltäglichen Handlungsproblemen der Zielgruppe mittels einer Befragung (2.); die Implementierung von lernenden Netzwerken auf Basis der eruierten Lernbedürfnisse (3.); die Pilotphase, in der sich ältere Menschen regelmäßig treffen und zu lernenden Netzwerke entwickeln (4.) regelmäßig treffen und die Sicherung der Nachhaltigkeit (5.).
Als Untersuchungsfeld wurde in Österreich Zwischenbrücken im 20.Wiener Gemeindebezirk gewählt. Aus der quantitativen Datenerhebung, an der 181 SeniorInnen teilnahmen, ergaben sich vor allem Lernbedarfe aus dem unmittelbaren Wohnumfeld. Nach einer Kick-Off-Veranstaltung, in der die Ergebnisse der Befragung mit den befragten SeniorInnen diskutiert wurden, entwickelte sich das lernende Netzwerk auf Basis eines sozialräumlichen Ansatzes. Der sozialräumliche Ansatz erlaubt sowohl in seiner konzeptuellen als auch in der methodischen Grundlegung, das unmittelbare Wohnumfeld als Ort des Lernens und Handelnszu begreifen. Nach dem Kick-Off traf sich die Gruppe von älteren Menschen einmal im Monat, wobei diese Zusammenkünfte mit einem „Grätzelspaziergang“ begannen. Damit wurde einerseits der Vorstellung vom aktiven Altern gefolgt und andererseits eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Sozialraum ermöglicht. Im Anschluss an den mit Aufgaben verknüpften „Spaziergang“, die einem Thema zugeordnet waren, wurde das Gesehene im biographischen Kontext reflektiert. Der Besuch des Bezirksmuseums, des lokalen Pflegezentrums oder der lokalen Fachhochschule sowie der Spaziergang in den 19. Stock eines im Wohnraum gelegenen Bürogebäudes sind als Beispiele für die Gestaltung der Netzwerktreffen zu nennen.
Als Ergebnisse dieses Aktionsforschungsprojekts, können folgende Punkte genannt werden: Um Zugang zu sozial benachteiligten älteren Menschen zu finden, braucht es Kontakte zu lokalen Institutionen; mediale Öffentlichkeit baut Berührungsängste gegenüber organisierten Bildungsprozessen ab; ein weiter Lernbegriff, der informelles, non-formales und formales Lernen gleichermaßen umfasst, öffnet Bildung in Richtung Sozialraumanalyse und Gemeinwesenarbeit, was sich gerade bei bildungsbenachteiligten Gruppen als günstig erweist; um bildungsungewohnte SeniorInnen in Lernprozesse einzubinden, müssen diese Lernprozesse einen Bezug zur Lebensrealität der Teilnehmenden haben; um die Integration in Netzwerke nachhaltig zu gewährleisten und Lernprozesse in der Gruppe bestmöglich zu fördern, eignet sich sehr gut eine Mischung aus Gemeinsamkeiten (z. B. Alter, Interesse, Wohngebiet) und Unterschieden (z. B. Bildungsniveau) – damit kann unterschiedliches soziales Kapital angesprohen werden.
Die Forschung hat gezeigt, dass in allen beteiligten Ländern bildungsungewohnte Personen bzw. sozial benachteiligte ältere Menschen über das in diesem Projekt entwickelte Design erreicht werden können. Überraschend war in diesem Projekt das Interesse der älteren Menschen, nicht nur etwas zu erfahren und zu lernen, sondern gestaltend in den unmittelbaren Lebensraum einzugreifen - ob es dabei um die Beseitigung von Hindernissen im öffentlichen Raum ging oder um Fragen nachbarschaftlicher Organisation. Widerlegt werden kann damit jene gerontologische Theorietradition, die das Alter als defizitär und disengagiert beschreibt.
Präsentation 15. April 2010: Learning in later life and social inclusion

Homepage: www.seelernetz.eu

Projektleitung (Konsortialpartner): Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Rigal, Elisabeth; Freudenthaler, Maria; Sachse, Irene; Wanka, Anna; Marhali, Andrea


Wohnkultur im Lebensverlauf
Laufzeit: 2008-2009
Auftraggeber: Leiner/KIKA

Kurzbeschreibung:
Das Forschungslabor befasst sich mit der (privaten) Wohnsituation und Wohnstilen im Altersgruppenvergleich. Ausgegangen wird von dem Tatbestand, dass der symbolische Charak-ter der Wohnung an Bedeutung gewonnen hat. Die Wohnung verweist auf den sozialen Status einer Person. Sie ist mehr als nur „Behausung“, sie ist mit sozialer Identität verknüpft. Welche Veränderungen ergeben sich hier im Lebenslauf?

Projektleitung: Franz Kolland
Projektmitarbeiter: Studierende des Forschungslabors „Wohnkultur und Wohnstile im Lebenslauf“


Studienwechsel an österreichischen Universitäten. Eine empirische Untersuchung
Laufzeit: 2008-2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung

Kurzbeschreibung:
In der Studie geht es um Bedingungen und Auswirkungen des Studienwechsels. Die Studie verfolgt erstens das Ziel, jene Faktoren und Determinanten herauszuarbeiten, die den er-folgreichen Verbleib im universitären Bildungssystem fördern, indem Bedingungen des Studien-wechsels und mögliche Motivlagen analysiert werden. Zweitens sollen über die Analyse der Wechselmotive und Entscheidungsprozesse sowohl Erkenntnisse für die Studieninformation abge-leitet werden, d.h. die Orientierung vor Studienbeginn erleichtern, als auch Maßnahmen darge-stellt werden, die während des Studienverlaufs gesetzt werden können.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Haas, Katharina; Morgeditsch, Wolfgang; Strodl, Robert


Good Practice in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen
Laufzeit: 2008-2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Kurzbeschreibung:
Ziel der Untersuchung ist die Darstellung und Dokumentation von besonders inno-vativen und kreativen Projekten in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen in der nachberufli-chen Lebensphase.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Haas, Katharina


Bildung, aktives Altern und soziale Teilhabe
Laufzeit: 2008-2009
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Kurzbeschreibung:
In diesem Projekt wird der Frage nachgegangen, welche institutionellen und struk-turellen Faktoren die Beteiligung an Bildungsprozessen im Alter begünstigen.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiterinnen: Ahmadi, Pegah; Hauenschild, Barbara


Adding Quality to Life trough inter-generational learning via universities
Laufzeit: 2006-2009
Auftraggeber: Europäische Union (229596 CP-1-Grundtvig)

Konsularpartner: Franz Kolland


Zugangsbedingungen zum Hochschulstudium
Laufzeit: 2006-2007
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst

Kurzbeschreibung:
In dieser Studie erfolgte auf der Basis von Sekundärdaten aus der Hochschulstatistik, Experteninterviews und qualitativen Interviews mit Studierenden eine Evaluierung der Safeguard-Klauseln. Untersucht wurden entsprechend § 124b Abs. 6 UG 2002 die Auswirkungen der gesetzlichen Regelungen bezüglich des Zugangsbeschränkungen zu einzelnen Studien an ös-terreichischen Universitäten.

Projektleitung: Franz Kolland
Projektmitarbeiter: Morgeditsch, Wolfgang


Lernbedürfnisse und Lernarrangements von älteren Menschen
Laufzeit: 2005-2007
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen

Kurzbeschreibung:
Zwischen 27. September und 6. Oktober 2006 wurden 504 Personen im Alter von 60 und mehr Jahren anhand von computerunterstützten telefonischen Interviews befragt. Allgemein haben ältere Menschen eine positive Einstellung zum Lernen. Ihr Lernverständnis ist sehr breit angelegt. Auffällig ist in der Datenanalyse die Diskrepanz zwischen Interesse/Einstellung ge-genüber Bildung und realisierter Lernaktivität in organisierter Form. Während 61% der befragten über 60-Jährigen eine hochpositive Einstellung gegenüber dem Lernen im Alter haben, nehmen lediglich 17% an organisierten Lernveranstaltungen teil. Auffällig ist, dass es keine geschlechtsspe-zifischen Unterschiede gibt, jedoch deutliche nach Altersgruppenzugehörigkeit und Schulbil-dungsabschluss. Bildungstand und Bildungsbeteiligung im Alter sind stark von der sozialen Her-kunft bestimmt. Zum Teil sind es strukturelle Faktoren, die zu einer frühzeitigen Beendigung der Schullaufbahn geführt haben (Einkommen, geschlechtsspezifische Stereotypen), zum Teil sind es „Entmutigungsprozesse“, die frühzeitig zu einer „Abkühlung“ der Lernmotivation geführt haben.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Benda-Kahri, Silvia; Kranzl, Verena; Neururer, Margit


Good Practice in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen
Laufzeit: 2005-2006
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen

Kurzbeschreibung:
In diesem Projekt wurden Qualitätskritierien für Angebote in der Altersbildung entwickelt. Auf Basis dieser Kriterien wurden 12 Bildungsprojekte als gute Praxisformen ausge-wählt. Die Auswahl erfolgte auf der Basis von Beobachtungen und Befragungen.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Ahmadi, Pegah; Benda-Kahri, Silvia


Ich tu´ was für mich – Arbeitsbewältigung und langfristiger Verbleib am Arbeitsplatz mobile Pflege und Betreuung
Laufzeit: 2004-2007
Auftraggeber: Fonds Gesundes Österreich

Kurzbeschreibung:
Evaluation über Prozessbegleitung und Ergebnisevaluierung eines Projekts zur Gesundheitsförderung in der mobilen Pflege.

Projekt Franz Kolland gem.m. Rosa Diketmüller, Heinrich Stubenböck


Entwicklungsressourcen für Lebensqualität im Alter. Webbasierte Dienste zwischen Kompensation und Kumulation
Laufzeit: 2004-2007
Auftraggeber: Jubliäumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Kurzbeschreibung:
Die Analysen des empirischen Materials haben ergeben, dass die Internet-Nutzung über das Au-tonomie-Empfinden einen Einfluss auf die Lebensqualität hat. Wesentlich ist jedoch: Nutzung ist nicht gleich Nutzung. Je fortgeschrittener die NutzerInnen sind, das heißt je länger sie schon In-ternet-Surfer sind und je umfangreicher sie nutzen, desto stärker zeigt sich der beschriebene Zusammenhang.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiterinnen: Kahri, Silvia; Rossbacher, Eva


Bildung im Alter. Die Praxis der Altenbildung in Österreich. Anbieter und Angebote
Laufzeit: 2002-2004
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen

Kurzbeschreibung:
In dieser Studie werden die Bildungsangebote für ältere Menschen in Österreich untersucht. Die Ergebnisse beruhen einerseits auf einer qualitativen Befragung von 27 ExpertIn-nen, aus Bildungs-, Senioren- und Sozialorganisationen, andererseits auf einer standardisierten telefonischen Befragung von 610 KursleiterInnen.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Kahri, Silvia


Entscheidungsprozesse in ehrenamtlicher Tätigkeit
Laufzeit: 2002-2003
Auftraggeber: Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien

Projekt Franz Kolland gem.m. Martin Oberbauer


Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren auf die Studienbeteiligung und das Studierverhalten
Laufzeit: 1999-2001
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Kurzbeschreibung:
Die Akzeptanz der Studienbeiträge folgt keinem einheitlichen Muster. Sie ist ab-hängig von der gewählten Studienrichtung, dem Studierendenstatus, Geschlecht und den damit verknüpften Erwartungen. Die Akzeptanz ist dort höher, wo über das Studium eine gesellschaftli-che Privilegierung erwartet wird. Allerdings sind es nur rund 25%, die die Studienbeiträge damit rechtfertigen, dass ein Studium zu einer ökonomischen Privilegierung in der Gesellschaft verhelfe. Diese Position vertreten eher Studierende der Medizin bzw. sozial- und wirtschaftswissenschaftli-cher Studienrichtungen. In dieser Hinsicht könnte von einem positiven Regulativ gesprochen wer-den. Von einem negativen Regulativ könnte hinsichtlich der geisteswissenschaftlichen Studien-richtungen gesprochen werden. Denn in diesen werden Abbruchintentionen eher mit den Studi-enbeiträgen verknüpft und hätte unter Umständen gar keine Immatrikulation stattgefunden. Unter den Befragten naturwissenschaftlicher Studienrichtungen finden wir zwar eine günstigere Haltung gegenüber den Studienbeiträgen als unter Befragten geisteswissenschaftlicher Studienrichtungen, aber für immerhin ein Viertel der Erstzugelassenen waren die Studienbeiträge ein erschwerendes Element bei der Studienwahl.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Frick, Ingrid; Kahri, Silvia


Bildungskarrieren und Bildungsverläufe in der Großstadt Wien 1900-2000
Laufzeit: 2000
Auftraggeber: Kulturamt der Stadt Wien

Projektleitung: Kolland, Franz


Ursachen und Bedingungen, Bewertungen und Wirkungen des Studienabbruchs
Laufzeit: 1999-2001
Auftraggeber: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Kurzbeschreibung:
In dieser Studie werden anhand einer empirischen Erhebung Hintergründe und Erklärungen für den Studienabbruch dargestellt. Untersucht wird über eine Befragung von 1.500 Studienabbrecher/inne/n und 405 Absolvent/inn/en an allen österreichischen Universitäten schwerpunktmäßig die Bildungs- und Studienbiografie: Bildungshintergrund (Maturatyp; Länge der voruniversitären Ausbildung), Schulleistungen; Studiensituation: Studienintensität, Prüfungs-teilnahme, Leistungen, Einstellungen, Integration; Zusatzqualifikationen neben dem Studium: be-rufsbildende Kurse; Bildungsbeteiligung nach Studienabbruch; die institutionellen Studienbedin-gungen: Merkmale der Universitäten (Größe, Standort, Prestige); studienfachspezifische Bedin-gungen: Strukturiertheit der Studienpläne; das Verhältnis von Studium und Erwerbsarbeit. Die Auswertung der Daten zeigt, dass neben sozialer Herkunft, den Studienbedingungen, der sozialen Integration und der Schulkarriere insbesondere die Erwerbstätigkeit einen wesentlichen Faktor bei der Erklärung des Studienabbruchs darstellt.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Frick, Ingrid; Krenn, Monika; Latcheva, Rossalina


Älterwerden in Wien
Laufzeit: 1999-2001
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 18 Stadtplanung

Projektleitung: Franz Kolland
Projektmitarbeiterin: Gundula Elvin


Wirkungen des Studierens im mittleren und höheren Alter
Laufzeit: 1998 - 1999
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr

Kurzbeschreibung:
Untersucht wird in dieser Studie die individuelle, soziale und gesellschaftliche Be-deutsamkeit wissenschaftlicher Weiterbildung von Personen im mittleren und höheren Alter. An-genommen wurde, dass sich die Studien- und Lernmotive mit dem Älterwerden weg von berufs-bezogenen Motiven hin zu Allgemeinbildung und Selbstverwirklichungswünschen verschieben. Dementsprechend verändern sich auch die Nutzeffekte des Studierens. Als Methode zur Datener-hebung wurde die postalische Befragung gewählt. Befragt wurden im Zeitraum März bis Juli 1999 insgesamt 1.022 über 30-jährige Studierende auf Basis einer Zufallsstichprobe mit einem standar-disierten Fragebogen. Im Anschluss an die quantitative Erhebung wurden 20 qualitative Interviews zur Vertiefung der Ergebnisse aus dem quantitativen Teil der Studie durchgeführt.

Projektleitung: Kolland, Franz
Projektmitarbeiter: Frick, Ingrid; Gröll, Wolfgang


Evaluierung des Dienstleistungsangebotes entwicklungspolitischer Organisationen
Laufzeit: 1998 - 1999
Auftraggeber: KOMMENT Salzburg

Kurzbeschreibung:
Eine Studie über Erreichbarkeit und kommunikativen Charakter von neun Einrich-tungen der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit

Projektleitung: Franz Kolland
Projektmitarbeiter: Elmar Bartosek, Roman Polzer, Sigrid Scheikl, Judith Obermann, Katharina Swirak


Beziehungen zwischen den Generationen
Laufzeit: 1997-1998
Auftraggeber: Bundesministerium für Familie

Projekt Franz Kolland gem.m. Leopold Rosenmayr


Sozioökonomische Aspekte der Generationenbeziehungen
Laufzeit: 1996-1998
Auftraggeber: Österreichische Forschungsgemeinschaft

Projekt Franz Kolland gem.m. Leopold Rosenmayr

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